Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Mark Twain, Kannibalismus im Zug und andere Erzählungen

Eine wunderbare kleine Neuerwerbung ist dieses Buch. Es enthält folgende Twain-Erzählungen: Eine burleske Autobiographie, Wie man eine Erkältung kuriert, Der berühmte Springfrosch von Calaveras County, Kannibalismus im Zug (super Bahnlektüre!), Ein Tag an den Niagara-Fällen, Die Wahrheit über den großen Rindfleischvertrag, Wie ich einmal eine landwirtschaftliche Zeitung herausgab, Ein geheimnisvoller Besuch, Meine Uhr, Die Geschichte des Vertreters, Der gestohlene weiße Elefant, Die Eine-Million-Pfund-Note, Der Mann, der Hadleyburg korrumpierte, Das Dreißigtausend-Dollar-Vermächtnis, Das Tagebuch von Adam und Eva.

Nicht alles ist zum Schreien komisch, durchweg kann man aber Twains Technik der schamlosen Übertreibung und Zuspitzung beobachten. Meine Favoriten sind vor allem der Springfrosch, die Million-Pfund-Note, der Hadleyburg korrumpierende Mann und natürlich – das Tagebuch von Adam und Eva. Gerade beim Tagebuch habe ich mich sehr über Adams Nöte im Paradies amüsiert, nachdem ihm ein Wesen an die Seite gestellt wurde („Mein Leben ist nicht mehr so schön wie früher“, „Fühle mich hier eingeengt. Brauche Ortswechsel.“, „Ich wünschte, es [das neue Wesen] würde nicht reden. Es redet pausenlos.“, „Wenn sie anfängt zu erklären, hört sie nicht mehr auf.“)

Mein aktueller Sommertipp!

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  1. mit Z! zynaesthesie…

  2. Mark Twain liebe ich ja schon seit ich denken kann. Da fällt mir wieder siedendheiß ein, seine Autobiographie liegt hierimmer noch ungelesen (welch ein Wälzer, und dann noch Volume I)

    • Ich schätze von ihm bis heute vor allem Huck Finn. Ein Buch, das ich nicht oft genug lesen könnte. 🙂

      • A propos erfrischend, du mußt unbedingt auch mal dem Blog von Herrn Bee ( ynaesthesie.wordpress.com) einen Besuch abstatten. Gottseidank ist der noch hier, auf Twitter vermisse ich ihn schon arg.

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