Deschner vereint in diesem Taschenbuch „Zweiundzwanzig Attacken, Repliken und andere starke Stücke“, also eine Reihe von Essays, die teils bitter, teils amüsant, auch (unfreiwillig) komisch, teils aber auch einfach erschreckend sind.
Ich führe die Titel kurz auf:

  • Warum ich Agnostiker bin
  • Ich brauche kein Gottesbild
  • Was wir von Jesus wirklich wissen und was dann kam
  • Kaiser Julian, 332–363
  • Überfahrt ins Himmelreich
  • Reliquien oder Das Volk gläubet jetzt so leichthin, wie eine Sau ins Wasser brunzet … Ein lückenreiches Panorama – von den hochheiligen Vorhäuten Jesu bis zum Kot des Palmesels
  • Wir brauchen keine Menschen, die denken können, oder: Dicke Finsternis ruht über dem Lande
  • Lauter Lügen hat dein Mund mir erzählt …
  • Replik auf eine Erklärung des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz
  • Die Frommen und die Freudenmädchen. Warum CSU-Politiker, wünschen sie in München Bordelle, christliche Traditionen fortsetzen
  • Antwort auf die Frage: Sind wir Deutsche noch Christen?
  • Kruzifix noch mal. Rhapsodisches zum Jahresende 1995
  • Der Papst
  • An König David
  • An Michael Kardinal Faulhaber
  • Ist Kirchenbeschimpfung überhaupt möglich? Ein Gutachten
  • Hammers Tiefschlag gekontert
  • Pars pro toto: Bericht für eine katholische Akademie
  • Wes Brot ich ess’ oder Vor jeder Form von Macht auf dem Bauch
  • Interview mit Anselmo Sanjuán für die Madrider Zeitung «El Independiente» im Sommer 1990
  • Interview mit Claudio Pozzoli für die Turiner Zeitung «La Stampa» im Sommer 1990
  • Interview mit Michael Meier für die «Sonnags-Zeitung», Zürich, im Frühjahr 1996

Besonders amüsant ist natürlich der Teil über die albernen Reliquien mit fliegenden Krippen (übers Mittelmeer und zweimal über die Adria), Heiligen mit zahlreichen Köpfen und Armen und so vielen Holzsplittern aus dem heiligen Kreuz, dass man damit wohl mehrere Archen nachbauen könnte. Ja, so unterhaltsam kann Kirchenbeschimpfung sein.