Der zweite und der dritte Band der Landstreicher-Trilogie Hamsuns. Lustigerweise kenne ich den ersten Band nur inhaltlich, habe ihn nie gelesen. Son bisschen ist diese Trilogie wie Astrid Lindgren oder Huck Finn für Erwachsene. Seltsame Geschichte von Leuten, die sich durch die Welt treiben lassen. Pikant ist der Punkt, dass die von Hamsun so geschätzten Nazis von den hier romantisierten Figuren bekanntlich wenig hielten und sie lieber ins KZ steckten als ihnen in einem Roman ein Denkmal zu setzen. Gutwillig betrachtet könnte man hierhin den bereits angesprochenen Widerspruchsgeist Hamsuns sehen, aber vermutlich ist das schon viel zu viel spekuliert.

Wie dem auch sei: Es ist durchaus kurzweilig und eine interessante Lektüre, auch wenn ich es nicht für Hamsuns Meisterwerk halte.