Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Carl Gustav Jung, Die Beziehung zwischen dem Ich und dem Unbewussten

Ich hatte bereits ein anderes Bändchen von Jung angesprochen, in dem es – nach Auskunft des Titels – um das Bewusste und das Unbewusste gehen sollte. Der Band von heute wird seinem Titel allerdings deutlich gerechter. Jung entwickelt in den hier versammelten Texten das persönliche und das kollektive Unbewusste. Er leitet die Probleme her, die aus dort vorliegenden Brüchen entstehen können und erklärt das psychologische Individuum an sich.

Dieses Buch ist für mich in dieser Zusammenstellung eins der Schlüsselwerke zum Verständnis seines Ansatzes. Ich bin ein Mensch, der äußerst ungern in Büchern herummalt. Zwei Autoren bilden da allerdings aus gutem Grund regelmäßig eine Ausnahme: Deschner und Jung. Ihre Inhalte sind hochwichtig und so spannend wie wichtig. Da darf man nicht mit Exzerpten warten, sondern muss sofort handeln.

Vorheriger Beitrag

James Joyce, Stephen der Held, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann

Nächster Beitrag

Arthur Power, Gespräche mit James Joyce

  1. Corinna

    So wohltuend, mal nicht das Wort „Unterbewusstsein“ zu lesen!

Schreibe einen Kommentar

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

%d Bloggern gefällt das: