Ein Buch, das schon im Titel Freude macht. Ja, die Beschäftigung mit der eristischen Dialektik ist nicht nur theoretisch ein amüsanter Spaß. Man kann sie darüber hinaus auch selbst aktiv anwenden oder bei – zumindest rhetorisch besser geschulten – Politikern beobachten. Putin zum Beispiel macht sich hin und wieder gegenüber Journalisten den Spaß, genau so mit ihren Fragen umzugehen, wie es Schopenhauer vor bald 180 Jahren für Diskussionen geraten hat.

So gesehen ist es also auch ein praktischer Ratgeber für den Fall, dass man sich hin und wieder argumentativ mit anderen Menschen auseinandersetzen muss. Es sei allerdings nicht verschwiegen, dass es dabei weniger darum geht, wirklich das Richtige zu sagen, sondern einen bestimmten Disput, eine einzelne Diskussion zu gewinnen. Aber dafür ist es wirklich ein empfehlenswerter Spaß!