Dass mich von Triers Leinwandbefüllungen eher nicht beglücken, ist Lesern nichts Neues, und doch konnte ich einmal mehr meiner Neugierde nicht widerstehen und schaute mir an, was er diesmal mit Charlotte Gainsbourg veranstaltet. In aller Kürze: Die in Rahmen und Kern gegliederte Erzählung schwächelt insgesamt gehörig, dabei glänzt im ersten Teil der Rahmen mit wiederholt interessanten Überlegungen (z.B. „Im Grunde warten wir alle auf die Erlaubnis zu sterben.“), während im zweiten Teil der Kern stärker ist.

Fazit: Warum bloß kann ich die hirnrissigen Von-Trier-Filme nicht so konsequent meiden wie Spielbergs ewig gleichen Massenabfertigungen?