Mein Vater hat uns zwar irgendwie wenig direkt selbst erzogen, war aber trotzdem für uns Kinder da. Eine Zeit lang bin ich immer mit Licht eingeschlafen und manchmal versuchte ich, so lange wach zu bleiben, bis einer unserer Eltern kamen, um das Licht auszuschalten. Meist hab ich meinen Vater dabei „erwischt“. Als ich ganz klein gewesen bin, muss ich laut meiner Mutter wiederholt nachts im Schlafsack leise die Wendeltreppe hinaufgeklettert sein, wo meine Eltern beim Fernsehen saßen. Angeblich brauchte mein Vater nur streng zu gucken und so zu tun, als griffe er nach einem Pantoffel, und ich verschwand wieder in mein Bett. Erinnern kann ich mich daran nicht.

Ich kann mich aber noch an ein paar meiner Kindergeburtstage erinnern. Einmal – da muss ich vier gewesen sein – da hatte ich ausgerechnet zu einer Geburtstagsfeier (meiner Schwester?) Mumps und bekam einen kleinen gelben Radlader geschenkt. Bei meinem Geburtstag im Jahr darauf hatte ich meine Kindergartenfreundin Eva eingeladen, Eva mit den langen Zöpfen, noch heute kann ich mich an sie erinnern, aber ich war irgendwie quengelig an dem Geburtstag, vielleicht die Vorfreude, ich weiß es nicht, jedenfalls drohte mein Vater damit, bei Evas Eltern anzurufen und sie auszuladen. Das hatte gesessen und ich benahm mich, so gut es nur möglich war.