Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Kategorie: Chinesischer Film

The Assassin

Ein Film, der zur Gruppe der Filme gehört, die nicht wachrütteln, sondern Wachheit und Konzentrationsvermögen fordern, um mehr als die wirklich sehr schönen Bilder genießen zu können.

Fazit: als Cineastenkino interessant, für die Masse eher visuelles Valium

The Grandmaster

Die prächtige Opulenz der Bilder kann leider nicht über das trostlos öde Script hinwegtäuschen, das jede Spieluhr einer Zweijährigen wie eine Actionfigur erscheinen lässt, zumal die Spieluhr weder mit Regiefehlern gespickt ist noch Morricone-Musik aus besseren Filmen klaut.

Fazit: im engeren Sinne frech-verschnarchte Kacke. Richtig gelesen.

Ip Man (3 Filme, 3 Sätze)

Zu den Wurzeln zu gehen betreibe ich schon lange in meinem Leben, denn sehr häufig möchte ich wissen, wo etwas herkommt. Die Ip-Man-Filme sind so eine Wurzel, denn Ip Man war der Meister, der Bruce Lee schulte und der der Held von inzwischen drei Filmen wurde, in denen es meist um den Kampf der Hauptfigur gegen Besatzer geht (zweimal Japaner, einmal Briten). Der erste Film war ganz nett, nicht ganz so übertrieben wie viel anderer Martial-Arts-Unsinn, Teil zwei gefiel mir fast besser, obwohl er das Topos bis ins Letzte treibt, der Teil Zero allerdings – nun ja – den hätte man sich wirklich sparen sollen, weil die Geschichte hier einfach nicht mehr trägt.

Fazit: nette Abendunterhaltung, Bruce-Lee-Fans werden diese Filme zu schätzen wissen

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