Vor langer, langer Zeit in einem weit entfernten Eintrag …

Ich kann mich noch genau daran erinnern: Meine gebloggten Filmkritiken haben ihren Ursprung in einem Eintrag über den RAF-Film von Eichinger.

Der Film hatte mich – bei allem Positiven, was man darüber sagen kann – doch ziemlich aufgeregt mit der albernen Tittenfixierung und der Quakstimme von Gedeck (und ja, schauspielern kann sie, nur sprechen sollte sie bitte nicht). Fürderhin begann ich Kritiken über alle möglichen Filme zu verfassen. Filme, die ich auf DVD besitze, Filme, die ich im Kino sah, Filme, die Freunde sich in einer futuristischen DVD-Thek mit Fingerscanner ausliehen …

Die Kritiken hatten aber alle einen Knackpunkt: Die Kritik selbst durfte nur aus einem einzigen Satz bestehen plus einem kurzen Fazit, ob sich das Angucken lohnt (und genau genommen ist das auch die Wurzel für mein Literaturlexikon). Ausnahmen zur 1-Satz-Regel gab es nur, wenn ich mehrere Filme in einem Abwasch besprochen habe, aber auch dann gab es nicht mehr Sätze als Filme in der Kritik.

Nun ist es so weit. Ich möchte dieses Filmlexikon nicht nur ausbauen, sondern auch hierhin zu WordPress umziehen. Da werden gerade zu Beginn natürlich viele Filme dabei sein, die wenig aktuell sind. Aber natürlich möchte ich auch diese ab sofort hier besprechen.

Denn so entsteht in Verbindung mit meinem kleinen Literaturlexikon nach und nach ein umfassendes Kulturlexikon. Denn wer weiß – vielleicht folgt eines Tages sogar noch eine kleine Musikecke.