Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Haben wollen

Auf besonderen Wunsch trage ich ab sofort in diese laufende Liste, welche Bücher ich eines fernen Tages zu lesen gedenke, sofern ich sie einmal selbst in den Händen halte. Da sich das ein oder andere zwischenzeitlich ergeben wird, wird die Liste zwangsläufig besonders lebendig werden.

Ich beginne mit einem Werk von Mark Z. Danielewski: The Fifty Year Sword. Ich hab zwar Sorgen, dass es nicht so genial ist wie das House of Leaves, aber ich möchte es dennoch gern probieren.

Als Einstieg zu Flaubert wurde mir Flaubert’s Parrot von Julian Barnes empfohlen.

Von Raoul Schrott möchte ich nach dem Gilgamesh nun auch die Ilias lesen.

Von Hans Henny Jahnn würde ich gern mal Fluss ohne Ufer und Perrudja lesen. Ist aber zugegebenerweise nicht besonders dringend.

Nach der Lektüre von „Keine Macht den Doofen“ von Michael Schmidt-Salomon und da ich noch immer eine kleine Schwäche für Nietzsche habe, möchte ich gern mal „Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind“ von Schmidt-Salomon lesen.

Neu wurde mir die Tage empfohlen: „Winter In Maine“ von Gerard Donovan. Es soll eine stimmungsvolle Rachegeschichte sein. Ich bin gespannt, wenn ich eines Tages hineinschauen werde.

Heinz Helles Debüt Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ soll sehr interessant sein.

Auf Dicks Essay-Sammlung „Wie man ein Universum baut“ warte ich inzwischen seit zig Jahren. Mir kommen langsam Zweifel, dass sie je wieder auf Deutsch veröffentlicht werden, aber haben möchte ich die Texte dann doch mal irgendwann. Die wenigen Essays, die ich von ihm kenne, glänzen jedenfalls durch kluge Überlegungen und zeigen Einblicke in Dicks Gedankenwelt, von denen ich gern mehr hätte.

Mehr im Sinne eines Bilderbuchs würde ich wohl Humboldts „Ansichten der Kordilleren und Monumente der eingeborenen Völker Amerikas“ nutzen. Aber dafür hätte ich die Ausgabe aus der anderen Bibliothek dann doch ganz gern.

Etwas ungewöhnlich dürfte in dieser Reihung das Buch „Going Postal: Rage, Murder, and Rebellion: From Reagan’s Workplaces to Clinton’s Columbine and Beyond“ von Mark Ames klingen. Ich würde es aber trotzdem gern lesen.

Schon länger auf der Liste, aber irgendwie verschütt gegangen: Kaltblütig von Truman Capote.

Ein aktueller Tipp ist Horst Czernys Polstürmer (von Siegern und Besiegten im ewigen Eis). Den werde ich allerdings lediglich im Antiquariat bekommen. Letzteres gilt übrigens genauso für die Brennende Ruhr von Karl Grünberg; ein Roman, den ich vor allem wegen des Lokalkolorits gern lesen möchte.

Von H.P. Lovecraft fehlt mir Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath. 

Von Ray Bradbury wurden mir die Mars-Chroniken ans Herz gelegt.

To be continued…

Ups, Tag vergessen!
  1. Kaltblütig sollte wiederbeschafft werden. Dieses Buch keinesfall verschüttet lassen. Es lohnt sich.

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