Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Serie (Seite 1 von 2)

Better Call Saul

Von Freunden von „Breaking Bad“ lange erwartetes Spin-off, das zwar zahlreiche unterhaltsame Episoden und Charaktererklärungen bringt, aber auch viele sehr gebrochene Szenen enthält, die eher dem Verständnis von „Breaking Bad“ nützen als der Serie selbst.

Fazit: anguckbar – aber nicht das Highlight, auf das ich gehofft hatte

American Horror Story (Staffel 3)

Eigentlich ja nett, dass mit Hexerei ein Themenbereich aufgegriffen wurde, der bei den vorhergehenden Staffeln komplett unter den Teppich gefallen war, aber das Script leidet dermaßen unter einer Beliebigkeit der Figuren und Handlungen, dass jede Folge für sich praktisch wertlos ist, was wiederum der Staffel gar nicht gut tut.

Fazit: trotz einzelner netter Ideen insgesamt verschwendete Lebenszeit

American Horror Story (Staffel 2)

Aus persönlichen Gründen hat das Thema einen etwas unangenehmen Beigeschmack für mich, allerdings räume ich ein, dass diese Staffel wesentlich runder mit allerlei Versatzstücken aus dem Pop-Horror jongliert als die erste Staffel.

Fazit: kurzweilige Unterhaltung

Deadwood

Insgesamt unterhaltsamer Westernspaß, der eine Reihe historischer Figuren aufmarschieren lässt, aber schließlich nicht genügend erzählerische Puste hatte, um über mehr als drei Staffeln zu tragen.

Fazit: kurzweilige Unterhaltung für Westernfans

Archer

Absolut anarchischer Agentenspaß in schicker grafischer Umsetzung, der sämtliche Klischees dermaßen übertreibt, dass er einfach unverschämt pervers frech wird.

Fazit: ein Spaß für den Teil der Familie, der nicht gleich rot wird, wenn er … nu ja, mehr sag ich nicht

Bojack Horseman

Zugegebenerweise eine etwas seltsame Zeichentrickserie für Erwachsene, die nur wenig Tabus kennt, aber leider ein wenig daran krankt, dass die umfassende Erzählung deutlich schwächelt.

Fazit: kleiner Spaß für zwischendurch

The Bletchley Circle

Nette Kurzserie über ein Damenquartett, das im zweiten Weltkrieg in Bletchley Park arbeitete und sich im stilecht gestalteten Nachkriegslondon zu einer spannenden Detektivarbeit zusammenfindet, die vor allem in der ersten von drei Staffeln einen besonders perfiden Verbrecher betrifft.

Fazit: vielleicht nicht perfekt, aber merklich anders als der übliche Brei

Bates Motel

Nette Idee (nett im rheinischen Sinne gemeint, also als kleine Schwester von Ihr-wisst-Schon), die zunächst heftigst daran kränkelt, dass sie sich nicht so recht zwischen Original und eigener Entwicklung entscheiden kann, bis sie schließlich so dümmlich-doof daherkommt, dass es nur noch zu Schmerzen im Narrationszentrum führt.

Fazit: verlorene Zeit

A Young Doctor’s Notebook and Other Stories

Die Umschreibung (und die Grundidee) – ein drogensüchtiger Arzt erinnert sich an seine Frühzeit in der russischen Provinz – klang in meinen Ohren sauspannend, doch leider ist die Miniserie nicht nur fehlbesetzt durch Harald-Töpfer-Protagonisten Daniel Radcliffe, sondern schlingwuselt so unentschieden zwischen Doofkomödie und ernstgemeinter Erzählung, dass die Serie einem geistigen Dauerrülps gleicht.

Fazit: Bitte auf der Festplatte menschlicher Kulturerzeugnisse löschen!

Marco Polo

Überraschend kurzweiliger Mix aus wahrer Überlieferung und bunt ausgedachter Geschichtsklitterung, dabei oft genug verdammt nah an einem Neuaufguss des Chamberlain’schen Shogun – nur eben am Hofe des Kublai Khan.

Fazit: Unterhaltung ohne Hintergedanken

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