Ich besitze ja etliche Bücher über die Entdeckungen und Eroberung der Welt – sei es Marco Polo, Cortés und Co. So seltsam diese Einblicke in andere Welten sind, finde ich doch, dass das Bordbuch des Columbus am seltsamsten ist. Es ist eine ganz kuriose Mischung aus Selbstbewusstsein, Größenwahn und doch schimmert auch Unsicherheit hindurch bei der Schilderung einer der für Europa größten Entdeckungen. Jedenfalls kann man spätestens aus heutiger Sicht zum Jahr 1492 sagen, dass nichts mehr wie vorher war; weder für die Ureinwohner des „neuen“ Kontinents noch für Europa und Afrika.