Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Britischer Film

2001: A Space Odyssey

Wenn es einen Film gibt, der in Gestaltung und Umsetzung wegweisend ist und die Popkultur bis in die Grundfesten erschütterte, obwohl ihn kaum jemand zu Ende gesehen hat, dann dürfte es dieser Monstrum an Bildästhetik sein, mit der Kubrick ganz, ganz weit in die Tiefen des (geistigen) Raums gegriffen hat.

Fazit: Man muss als Connaisseur ungewöhnlich hart im Nehmen sein, um die Bilder genießen zu können

A Clockwork Orange

Ein furios-bizarrer Film, der seine Buchvorlage in ein totales Kunstwerk verwandelte, aber aufgrund der gewaltbereiten Rezeption von Kubrick aus den Kinos geholt wurde.

Fazit: leider missverstanden, dafür filmgeschichtlich wertvoll

Barry Lyndon

Ein zugegeben oft etwas langatmiger Film, der aber dermaßen mit faszinierend-unglaublichen Bildern glänzen kann, dass man sich schier in eine Ausstellung klassischer Malerei versetzt fühlt.

Fazit: für den Cineasten ein Muss!

Bronson

Mit Bronson wandelt der vielmals von mir geschätzte Nicolas Winding Refn in der ein oder anderen Szene auf Kubricks Spuren, was allein leider noch keinen guten Film macht, und zwar auch dann nicht, wenn der Film auf wahren Begebenheiten eines irrsinnigen britischen Schlägers beruht.

Fazit: Mal ganz was anderes, aber es gibt Besseres – auch von Refn.

Grand Budapest Hotel

Viel zu spät leider habe ich mir diesen Film vorgenommen, was u.a. daran lag, dass mich die ersten Standbilder zunächst abgeschreckt hatten, aber Geschichte, Darsteller und Darstellung sind dank Wes Anderson dermaßen eigen und überzeugend, dass ich den Film einfach empfehlen muss.

Fazit: durchdachte Unterhaltung

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