Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Das Foucaultsche Pendel

Umberto Eco, Das foucaultsche Pendel

Das Buch erwarb ich relativ rasch nach dem Erscheinen. Mein erster Leseversuch brachte etwas zu Tage, was mir bereits bei der Marathonlesung des Namen der Rose aufgefallen war: Eco braucht 100 langweilige Seiten, um in die Geschichte zu finden. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber die mir bekannten Eco-Romananfänge sind eben immer sehr schwerfällig. Übrigens wurde diese Erkenntnis zu Tage gefördert, weil ich einen zweiten Anlauf brauchte. Etwa ein Jahr später, ich habe mir dafür extra Zeit in den Schulsommerferien genommen, schaffte ich es aber doch. Und bei meinem ersten und bislang einzigen Parisurlaub wenige Jahre später musste ich mir natürlich die Sammlung vom Conservatoire des Arts et Métiers anschauen.
Übrigens habe ich Jahre später auch dieses Buch ein zweites Mal gelesen und festgestellt, dass die ersten 100 Seiten immer noch langweilig sind.

Alain Demurger, Die Templer. Aufstieg und Untergang 1118–1314

Ein Buch, das ich mir nach der Lektüre von Ecos Foucaultschem Pendel zugelegt habe. Zwar praktisch als Fachliteratur angelegt, in der Lektüre aber dennoch äußerst gut lesbar. Man erfährt hier vieles über die Bildung des Ordens, über seine Erfindungen, die vor allem für das moderne Bankwesen von größter Wichtigkeit waren, und davon, wie das Templervermögen Begehrlichkeiten bei anderen Leute weckte.

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