Ein kleiner, aber durchaus interessanter Roman, der anhand allerlei Zeitsprünge durch die UdSSR wunderbar das in sich verdorbene Funktionärswesen sammelt, schildert und auf den Punkt bringt. Manchmal war mir die Hüpferei durch die Kapitel etwas zu wild (vor allem wenn dann auch noch die Perspektive gewechselt wurde), aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich damit weniger Probleme gehabt hätte, wenn ich das Buch schön ausgeschlafen im Park gelesen hätte und nicht zu unmöglichen Zeiten in der sich ewig verspätenden Bahn (womit wir wieder beim Thema wären).