Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

The Martian

Diese moderne auf den Mars verlegte Robinsonade verblüfft mit einer kindlich-naiven und vor allem unhinterfragenden Technikgläubigkeit, die Esoterikfanatikern in ihrer Überzeugung kaum nachsteht und erschreckend viel über die Psychologie der „zivilisierten“ Gesellschaft verrät; viel mehr übrigens als es der Film vermag, die Psychologie jemandes darzustellen, der allein auf einem fremden Planeten zurückgelassen würde.

Fazit: leider nicht mehr als ein typischer NASA-Werbefilm mit banalem Gute-Laune-Appeal (und für mich der erneute Beweis, dass Scott-Filme längst so öde sind wie Spielberg-Erzeugnisse)

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Umberto Eco, Nullnummer

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8 Namen für die Liebe

  1. sonnenkind

    Jetzt weiß ich gar nicht, ob du das Buch noch lesen möchtest. Es plätschert nicht so wie der Film, hat deutlich mehr Handlung. Allerdings auch deutlich mehr Technik, bzw. Erklärungen zur Technik … 😉

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