Der Band enthält lediglich drei Geschichten, eine davon hat es aber in sich. Das ist aber nicht die Titel gebende Rodman-Geschichte (die ist auch nicht schlecht, aber nu ja) und auch nicht das unvergessliche Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall – der Knaller ist und bleibt der Bericht des Arthur Gordon Pym. Hier räumt Poe so nachhaltig auf und präsentiert eine durch und durch spannende Geschichte über Seefahrt und damit verbundenes Unglück, das man nur gefesselt sein kann. Gesteigert wird die Qualität noch dadurch, dass Poe historische Berichte einbindet (die Katastrophe der Essex) und zudem – laut Arno Schmidt – eine phantasievolle Antwort auf die historische Frage der verlorenen Stämme Israels zu geben versucht. Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet diese ebenfalls nicht zu Ende erzählte Geschichte Autoren wie Verne und Lovecraft zu Fortsetzungen anregte.