Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Leviathan

Leviathan

Trotz ruhiger, manchmal sehr ruhiger Erzählweise schafft Andrej Swjaginzew ein Gemälde zwischen Familiendrama und Politik, das oft bemerkenswert mit Licht arbeitet.
Fazit: nichts für Fast-and-Furious-Fans, dafür eine starke Erzählung

Arno Schmidt, Werke. Bargfelder Ausgabe I

Zunächst eine kleine Vorwarnung: In der nächsten Zeit werde ich immer wieder etwas aus meiner Arno-Schmidt-Sammlung ansprechen. Um all die Leser, die mit dem Heidedichter wenig anfangen können, nicht zu verschrecken, möchte ich aber nicht über Monate ein Buch nach dem anderen durchkauen. Deshalb werde ich sie ab sofort einstreuen. Ähnlich möchte ich demnächst nebenbei mit Philip. K. Dick verfahren, denn auch hier hat sich über die Jahre so einiges angesammelt.

Heute also: die Bargfelder Ausgabe, Band I.

Geizig, wie ich oft genug zu mir selbst sein kann, leiste ich mir aus der Bargfelder Ausgabe, wenn es geht, stets nur die Studienausgaben. Zur Lektüre eignen sie sich genauso gut, wenn nicht besser, weil die Bände gewöhnlich kleinteiliger gesplittet sind. Daher besteht die Kassette „Band I“ in der Studienausgabe eigentlich aus vier Bänden im Format großer Taschenbücher.

In der ersten Kassette finden wir nun Schmidt’s Frühwerke – darunter die frühen Klassiker Leviathan, Gadir, Brand’s Haide, Schwarze Spiegel, Die Umsiedler, Aus dem Leben eines Faun, Seelandschaft mit Pocahontas und Kosmas. Desgleichen sind aber auch meine Favoriten Das steinerne Herz und KAFF auch Mare Crisium darunter. Da ich gerade die meiner Meinung nach besseren Werke in Einzelausgaben besitze, möchte ich es an dieser Stelle bei der eher summarischen Übersicht belassen und meine Lieblinge später gesondert vorstellen.

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