Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Michael Fassbender

12 Years a Slave

Als der Film rauskam, dachte ich noch „Och nee, nicht schon wieder eine Onkel-Tom-Geschichte mit den üblichen Klischees“, aber Steve McQueen und Michael Fassbender bürgen ja nicht erst seit Hunger für Qualität, weshalb ich ihn mir dann doch anschaute und blöderweise darauf hineinfiel, dass es doch eine Onkel-Tom-Geschichte mit den üblichen Klischees, aber mit wunderbaren Bildern ist.

Fazit: Ich weiß nicht, ob die ewig gleiche Erzählung der Tragik des Themas wirklich hilft; Tarantinos Django ist da einen großen Schritt weiter gegangen.

Prometheus

Der Film ist ein typisches Beispiel dafür, wie ich mit Ridley Scotts kreativen Ergüssen umgehe, weil sie für mich – abgesehen von Blade Runner und teilweise Gladiator – wie ein Unfall auf der Autobahn sind, den man sich einfach angucken muss, obwohl es einen selbst anwidert, dass man es tut.

Fazit: schicke Bilder, ein guter Fassbender, ein blödsinniges Drehbuch mit viel zu vielen unmotivierten und nicht richtig erzählten Strängen

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