Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Nicolas Winding Refn

Bronson

Mit Bronson wandelt der vielmals von mir geschätzte Nicolas Winding Refn in der ein oder anderen Szene auf Kubricks Spuren, was allein leider noch keinen guten Film macht, und zwar auch dann nicht, wenn der Film auf wahren Begebenheiten eines irrsinnigen britischen Schlägers beruht.

Fazit: Mal ganz was anderes, aber es gibt Besseres – auch von Refn.

Drive

Ja, ich weiß Refn-Filme zu schätzen, aber ich frage mich ernsthaft, für wen dieser Film sein soll, denn für Actionfreunde ist zu wenig Action, für Bildverliebte sind es zu wenig schöne Bilder und für Herz-Schmerz-Fans ist das Persönliche zu kurz gekommen.

Fazit: Interessant, dürfte aber so ziemlich jede Zielgruppe verfehlen.

Pusher

Mit diesem ersten Mads-Mikkelsen-Spielfilm überhaupt eröffnete Nicolas Winding Refn die realistisch anmutende Geschichte um einen dänischen Kleinkriminellen – dargestellt von dem von mir hochgeschätzten Kim Bodnia –, deren Grundansatz (Krimineller schuldet der serbischen Mafia Geld) über „Pusher II“ zu den von Lasse Spang Olsen inszenierten Filmen „In China essen sie Hunde“ und „Old Men in News Cars“ führt.

Fazit: sehenswerter Geheimtipp!

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