Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Peter Sellers

Dr. Seltsam – oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Es bedarf womöglich eines ganz gewissen Humors, um sich Kubricks Dr.-Seltsam-Film anzuschauen und dann auch noch zu mögen, trotzdem halte ich ihn schlicht für schweinekomisch auf eine Weise, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt, wenn man den Kalten Krieg noch erlebt hat.

Fazit: nicht nur für Peter-Seller-Fans absolut sehenswert

Monty Python’s Flying Circus, Sämtliche Worte (1 und 2)

Ich würde gern schreiben, dass ich hierzu nicht viel zu schreiben hätte. Aber in jüngster Zeit entdecke ich in meiner Umgebung immer größere Wissenslücken hinsichtlich Monty Python. Das ist einerseits praktisch, weil man – ausgestattet mit einem passablen Python-Witzefundus – so problemlos ganze Abende lang als scheinbar genialer Alleinunterhalter wirken kann. Andererseits ist es natürlich schrecklich furchtbar, dass solch kreative Klassiker jetzt schon Vergessenheit geraten (und ja, ich weiß, dass auch die Pythons geklaut haben: bei Peter Sellers mit A Show Called Fred oder der Goon Show und der hat wiederum bei Buster Keaton geklaut …).

Zurück auf Start. In diesem praktischen Doppelband sind die Texte für alle Folgen des Circus’ vereint – leider auf Deutsch, obwohl die Übersetzung für die Umstände vielfach erstaunlich gut ist. Aber im Original wäre es selbstverständlich noch besser. Dafür kann ich Glücklicher aber immerhin auf meine DVD-Ausgabe zurückgreifen, die ich mir vor Jahren ebenfalls gegönnt habe.

Wer es kennt, weiß, dass es gut ist. Wer es nicht kennt, hat eine Bildungslücke. Basta.

Casino Royale

Bei dem Film, in dem gleich eine ganze Horde Bonds in hirnlosester Manier gegen das Böse im Allgemeinen und Speziellen kämpft, handelt es sich eindeutig um den dümmsten Film aller Zeiten – trotz Starbesetzung*.

Fazit: Man kann nicht so schnell vor dem Film weglaufen, wie man es müsste. Ich preise heute schon den Tag, an dem die letzte Kopie dieses Films feierlich vernichtet wird!

* Der erfahrene Cineast weiß längst, dass ich hier nicht die Verfilmung von 2006 mit dem grandiosen Mikkelsen meine, sondern die Verfilmung von 1967 mit David Niven, Peter Sellers, Woody Allen, Orson Welles, Ursula Andress, Daliah Lavi, John Huston, Jean-Paul Belmondo, Peter O’Toole etc.

Willkommen, Mr. Chance

Hal Ashby – Schöpfer des grandiosen Werks „Harold und Maude“, über das man keine Worte verlieren muss – hat mit der Schilderung des Aufstiegs eines Simpels von einem Gärtner zu einer Stellung mit höchsten Weihen einem meiner Lieblingsschauspieler, Peter Sellers, die Möglichkeit gegeben, mit „I like to watch“ eine im angelsächsischen Raum häufig verwendete Redensart zu prägen.

Fazit: I like to watch, äh, ich meine: ein netter kleiner Film, nur der Schluss ist wirklich blöd

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