Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Quentin Tarantino

The Hateful Eight

Ach, Tarantino, längst bist du jenseits von Gut und Böse, du hast lange schon den Punkt erreicht, an dem dein jeweils neuer Film nicht mehr als Film, sondern nur noch als Tarantino gefeiert werden; umso schöner, wenn solch ein Tarantino angenehm kurzweilig ausfällt.

Fazit: Bei diesem Film herrscht höchste Spoilergefahr!

Django Unchained

Nein, einen Spaghetti-Western hat Tarantino nicht abgeliefert, aber ein epischer Western über die Sklaverei ist es doch geworden, in dem DiCaprio und Jackson den großartigen Waltz und vor allem Foxx dennoch an die Wand spielen, als wären sie blutige GZSZ-Darsteller.

Fazit: Gucken!

PS: Wichtig: Unbedingt auf Englisch gucken. Ich habe den Film sowohl OmU als auch auf Deutsch gesehen. Auf Deutsch ist der Film eine fulminante Katastrophe, die es locker mit einer Überdosis Valium aufnehmen kann. Obwohl kaum etwas im Wortsinne falsch übersetzt ist, fehlt der deutschen Version dermaßen viel Effet, werden die Figuren derartig blass, dass der Film echt nicht mehr zu ertragen ist.

Inglourious Basterds

Die Wertungen dieses Tarantino-Films schwanken zwischen „Sensation“ und „langweilig“, dabei kommt meine – natürlich für alle Erdenmenschen maßgebliche – Meinung zu dem Ergebnis, dass es sich schlicht um nette Unterhaltung handelt, in der Christoph Waltz in einer höchst dankbaren Rolle den Rest der Darsteller an die Wand spielt, und in der der olle Atze mal gehörig erledigt wird, wobei Martin Wuttke ihn noch schlechter spielt als der Schweizer Aushilfsdiktator Bruno Ganz in dem Pillepalleuntergang von dem deutschen Spielberg für geistig Minderbemittelte (Helge Schneider war da schon deutlich weiter).

Fazit: kurzweilige Unterhaltung; nicht mehr, aber auch nicht weniger

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén