Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Inglourious Basterds

Die Wertungen dieses Tarantino-Films schwanken zwischen „Sensation“ und „langweilig“, dabei kommt meine – natürlich für alle Erdenmenschen maßgebliche – Meinung zu dem Ergebnis, dass es sich schlicht um nette Unterhaltung handelt, in der Christoph Waltz in einer höchst dankbaren Rolle den Rest der Darsteller an die Wand spielt, und in der der olle Atze mal gehörig erledigt wird, wobei Martin Wuttke ihn noch schlechter spielt als der Schweizer Aushilfsdiktator Bruno Ganz in dem Pillepalleuntergang von dem deutschen Spielberg für geistig Minderbemittelte (Helge Schneider war da schon deutlich weiter).

Fazit: kurzweilige Unterhaltung; nicht mehr, aber auch nicht weniger

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Sabine Finzel, Carmen Mayer (Hrsg.), Seelenmusik

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Irmela Brender, Christoph Martin Wieland

  1. Ganz ehrlich? Ich hab den noch nicht gesehen. Zu viel Hype um zu viel Massaker von zu vielen Nazis… hat mich irgendwie nicht gereizt. Ich hab mir dann erst wieder Django Unchained angetan, auch der wurde der Jubelpresse nicht wirklich gerecht. Sogar bei Tarantino stumpft man ab. O tempora, o mores.

    • Ach, die allermeisten Nazis sind im Film ja sowieso nur dummes Kanonenfutter (in der Hinsicht war Schweiger übrigens eine Idealbesetzung, weil er sogar zu dumm ist, eine Klinge richtig zu schleifen). Nein, der Spaß ist Waltz. Wenn man sich mit ihm anfreunden kann, sind die Basterds ein Spaß. Deshalb war es ja auch so schade, dass Waltz’ Rolle in Django deutlich blasser war. Denn bis auf DiCaprio und Jackson haben alle anderen da sowieso nur Rollen als Raumteiler.

  2. *lol* Das ist das beste Résumé, das ich bei Dir bisher gelesen habe; so schön bissig.

  3. CharlesDexterWard

    Konnte mich mit dem Streifen nie so richtig anfreunden. Für mich zu hoch gelobt (nicht von Dir, sondern der Allgemeinheit).

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