Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Stephan Opitz

Heinrich Detering, Stephan Opitz (Hrsg.), Der nordische Rabe

Ja, beim Raben Nr. 52 schlug mein Skandinavistenherz höher! Hier ist allerlei Skandinavisches und Finnisches miteinander vereint in einem Tableau vorgestellt. Als Autoren fungieren neben den Herausgebern auch Thomas Krömmelbein (den ich mal auf einem Kolloquium oberflächlich kennengelernt habe, ohne dass er sich noch an mich erinnern wird), Carl von Linné, aber auch Spezialisten wie Monty Python (hier mit „Finland“ vertreten; für ihre Version der Njáls Saga fehlte der Platz) oder Gerhard Polt, sowie Tex Rubinowitz, Max Goldt und Volker Kriegel. (Den Großteil der skandinavischen Autoren lasse ich mit Absicht weg, weil ich durch die Bank andere Skandinavier als die hier versammelten lese. Und zwar wirklich durch die Bank. Das ändert aber nichts daran, dass es ein spaßiger Rabe ist.)

Vermutlich nichts für Fans von Wallander. Aber wer sich über skandinavische Eigenheiten zu amüsieren weiß, wird an diesem Band viel Freude finden.

Stephan Opitz, Bernd Rauschenbach (Hrsg.), Der maritime Rabe

Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube, der Rabe Nr. 39 war in etwa der erste Rabe, den ich erwerben durfte. Er passt schon thematisch so offensichtlich in meine Bibliothek (vgl. den Bücherkoffer), dass er sich auch außerhalb meiner Raben-Abteilung problemlos in die Regale schmiegte. Wer erzählt hier von und über die Seefahrt? Viel Bekanntes und (mir ansonsten) weniger Bekanntes. Eugen Egner erklärt, wie die Seefahrt erfunden wurde, Rühmkorf grüßt Schiff ahoi! Reemtsma präsentiert einen Auszug aus seiner Übersetzung des Tacitus, die ich ganz ausdrücklich empfehlen möchte, weil ich sie besonders gut finde.

Wieder eine sehr angenehme Lektüre, oft erfrischend wie eine Seebrise.

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