Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Liebes Tagebuch

freitagstexter

Ich hab eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Zuerst die gute: Ich hab beim Freitagstexter gewonnen. Also muss ich an diesem Freitag die nächste Etappe des Wettkampfs ausrichten.

Und jetzt die schlechte Nachricht: Mutti ist böse. Sie sagt, sie hätte mir nie erlaubt, dass ich da mitmache. Einfach so in fremde Blogs schreiben. Und bestimmt seien Tastatur und Monitor nicht sauber gewesen. Was die Leute denn jetzt von uns dächten!

Noch erboster war sie, dass ich den neuen Freitagstexter ausrichte. Warum ich mir fremde Leute jetzt auch noch in den eigenen Blog einlüde. Ob mein Blog überhaupt aufgeräumt sei und ob ich wüsste, was ich da genau zu machen hätte. So ein Unsinn. Natürlich ist er aufgeräumt. Und natürlich weiß ich, was ich machen muss. Die Regeln sind doch gar nicht so kompliziert! Die Leute kommentieren einfach bis kommenden Dienstag, den 6.8.13, bis 23.59.59 Uhr. Sie schreiben dann, was ihnen zu dem Bild einfällt, das ich zeige. Und wer den dollsten Text schreibt, liebes Tagebuch, der gewinnt den Freitagstexterpokal und richtet dann eben den nächsten Freitagstexter aus.

Ach du je, liebes Tagebuch, das hätte ich fast vergessen. Ich hab nämlich sogar schon ein Bild rausgesucht und wollte es dir doch zeigen! Was meinst du wohl, was die Leute hierzu schreiben werden?

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Mary Lynn Johnson, John E. Grant (Ed.), William Blake’s Poetry and Designs

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Die Kunst des negativen Denkens

  1. Vielleicht doch nicht außer Konkurrenz. Man sollte nie zu schnell einen Kommentar absenden 😉

  2. (Außer Konkurrenz: Der Kommentar „Jetzt die BDSM Szene vorziehen, dann kriegen Sie danach mit der Doppelpenetration die Königin“ führte zu derartigem Tumult, daß das Spiel abgebrochen werden musste)

  3. Nachdem man im Club die original Schachfiguren durch erotische Shunga Netsuke ersetzt hatte, fanden sich mehr und mehr Interessierte ein, um den Partien beizuwohnen.

  4. Nur wer sich im Schach einigermaßen auskennt, konnte erraten, dass es sich bei dieser Herrenrunde um gestandene Mafiosi handelte, die Eröffnung war sizilianisch.

  5. Im klassischen Assessment Center gilt als höchste Herausforderung, für die Hobbies der Vorgesetzten, anhaltend glaubhaft Interesse zu heucheln.

  6. Gleich nach Kriegsende wurde der deutsche Zeitungsmarkt an Spieltischen neu aufgeteilt. Hier im Bild der entscheidende Zug: Axel setzt seinen Springer auf E2

  7. Wo sind denn hier die Damen? Auf dem Brett.

  8. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen!

  9. Schrecke

    Welchem Figürlein streut er denn jetzt Asche auf’s Haupt?

    herrjehTotte … mach, dass ich NICHT gewinne … ICH kann hier gar nichts ausrichten :))

  10. Wenn die Literaturkritiker keine Lust zum Lesen hatten, ließen sie den Ausgang des Schachspiels über Verriss oder Aufstieg in den literarischen Olymp entscheiden. Viel hat sich seither eigentlich nicht geändert.

  11. In den ausgehenden 1920er Jahren erdachte ein englischer Professor eine neuartige Form zur Benotung seiner Doktorsöhne: Der schachbesessene Kettenraucher ließ in einer einzigen Partie alle gegen sich antreten. Jeder – außer natürlich dem Doktorvater – musste nach einem Zug den Platz für den nächsten Spieler freigeben. Natürlich verlor die gegnerische Mannschaft stets, da es keine Chance auf eine zusammenhängende Strategie gab. Der beste Verlierer erhielt ein „summa cum laude“, die anderen nur ein „cum laude“. Auf dem Foto ist eine Partie aus dem Herbst 1946 zu sehen, Prof. Fusel ist der Zweite von rechts (zu erkennen an seiner unvermeidlichen Zigarette). Jene Partie sollte die letzte sein, da Prof. Fusel im Jahr darauf das Rauchen und das Schachspiel aufgab. Übrigens sehr zum Bedauern seiner Doktoranden.

  12. bee

    „Du hast den Farbfilm vergessen!“

  13. hubbie

    Mit Nimzo-Indisch und Brylcreem ist der Chesser aus den 20ern gewappnet…

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