Essays, Skizzen und Gedanken

Kategorie: Drama

Heinrich von Kleist, Sämtliche Werke

Wer kennt sie nicht – das Käthchen von Heilbronn, den zerbrochenen Krug, den Michael Kohlhaas, all die Erzählungen und Anekdoten, die Kleist für die Berliner Abendblätter verfasst hat? Kleist lesen macht irgendwie immer Spaß. Die Bildung seiner Sätze, sag ich, schätze ich sehr. Viel, ach, viel zu oft ertappe ich mich dabei, sie in meine Schreiben einfließen zu lassen. Warum, weswegen und wieso? Weil er gut war, der Mann. Kleist lesen bleibt das Gebot der Stunde.

Ganz nebenbei: Im November ist der gute Mann zweihundert Jahre tot. Guter Grund, ihn wiederzuentdecken!

Henrik Ibsen, Dramen

Ibsen, ich sag es gleich, schätze ich sehr – so bieder er oft daherkommt und so ewig gleich seine Dramen zu sein scheinen. Trotzdem gewinnen sie gerade durch die kleinen, feinen Unterschiede, durch das gelungene Herausarbeiten der Figuren. Das gilt für Peer Gynt, für die Wildgans, einen Volksfeind und und und. Die Themen seiner Dramen mögen auf den ersten Blick veraltet wirken. Sie sind es aber nicht, wenn man die Menschen kennt.

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