Wer kennt sie nicht – das Käthchen von Heilbronn, den zerbrochenen Krug, den Michael Kohlhaas, all die Erzählungen und Anekdoten, die Kleist für die Berliner Abendblätter verfasst hat? Kleist lesen macht irgendwie immer Spaß. Die Bildung seiner Sätze, sag ich, schätze ich sehr. Viel, ach, viel zu oft ertappe ich mich dabei, sie in meine Schreiben einfließen zu lassen. Warum, weswegen und wieso? Weil er gut war, der Mann. Kleist lesen bleibt das Gebot der Stunde.

Ganz nebenbei: Im November ist der gute Mann zweihundert Jahre tot. Guter Grund, ihn wiederzuentdecken!