Kategorie: Literatur
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Annette Dittert, Dear Britain
Eine mir nahestehende Person hat vor nicht langer Zeit behauptet, ich wäre mit Frau Dittert per du. Das stimmt natürlich nicht, stammt aber wohl daher, dass ich erzählt habe, dass sie auf einen meiner Posts in Bluesky mal reagiert hatte. Die nahestehende Person hat mir jedoch vor Kurzem Ditterts Buch Dear Britain geschenkt – und…
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Egon Erwin Kisch, Prager Verbrechen (Hrsg. Sabine Rückert)
Ein Vorurlaubsnebenbeifund im Buchladen war das. Andere Bibliothek – passt. Kisch – hatte ich zwar noch nie wirklich konsumiert, gilt aber bekanntlich als wertige Nummer. Also hab ich zugeschlagen. Rückert hat hier eine Auswahl von Kisch-Texten zusammengetragen, die er in seiner Prager Zeit erstellt hat. Thematisch war durchaus das ein oder andere dabei, z.B. der…
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Tan Twan Eng, Das Haus der Türen
Vorab: Ich kenne lediglich zwei Romane von Somerset Maugham. Ich weiß, dass sie mir beim Lesen durchaus gefallen haben, aber sie haben keinen besonder nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen. Ihn als Schriftsteller in einem Roman zu behandeln, scheint mir durchaus eine gute Idee. Als Mensch, als Figur bietet er genug. Nun zum Buch. Von Tan…
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Martin Ernstsen, Hunger: Nach dem Roman von Knut Hamsun
Es gibt zugegebenerweise echt wenig Bücher, die ich mehrfach gelesen habe. Nicht, weil sie es nicht wert wären, sondern eher weil es viel zu viele gute Bücher gibt, die einfach auch gelesen werden wollen. Hamsuns Hunger gehört definitiv zu den Büchern, die mir mehrfach auf dem Leseplan standen. Diese Ausgabe ist ein ungewöhnliches, aber gutes…
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James Fenimore Cooper, Der letzte Mohikaner
Als Kind hatte ich den einen oder anderen Klassiker gelesen, in der Regel dürften es „Jugendversionen“ gewesen sein, jedenfalls war mein Robinson Crusoe damals deutlich kürzer als die Fassung, die ich Jahre später gelesen habe. Cooper hat mich als Kind seltsamerweise nie recht gefesselt. Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Schilderungen einfach zu…
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Haruki Murakami, Die Ermordung des Commandatore
Zu Silvester 2018/2019 war mir von diesem Buch erzählt worden. Der Erzähler hatte es noch nicht zu Ende gelesen, aber so positiv davon berichtet, dass ich mehr als neugierig wurde. Der Zweibänder erreichte mich dann als Leihgabe und die Leihgeberin bat mich, ihr den Schluss zu erklären, sollte ich ihn verstehen. Ich fing schon bald…
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Karl Wezel, Hermann und Ulrike
Irgendwie unglückliche Gestalten gibt es in der Literaturgeschichte ohne Frage mehr als genug. Von der einen Gestalt hat kaum jemand etwas gehört, von anderen hat zumindest irgendetwas überlebt. Wezel gehört eher zur zweiten Gattung. Zum Teil weil er zu seiner Zeit schon bekannt war, es sich aber mit seinen Zeitgenossen verscherzte – oder die es sich…
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Karl-Ove Knausgård, Kämpfen
Es ist nur wenige Rezensionen her, da erwähnte ich etwas über die Korrelation zwischen Buchqualität und meinen Markierungen im Text. Damals merkte ich an, wenige Markierungen seien ein untrügliches Zeichen für eher maue Qualität und vice versa. Ganz so klar ist es leider doch nicht immer. Bei Kämpfen von Knausgård hatte ich nämlich einige Darts gesetzt.…
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Herman Melville, Typee
So sehr ich Geschichten rund um die Seefahrt mag, so hadere ich ja auch ein wenig mit Melville, gerade wegen seines Monstrums. Als ich diese Ausgabe von Typee in die Finger bekam, konnte ich aber nicht nein sagen. Ich kaufte, las und amüsierte mich. Hier schreibt ein unbekümmerter Autor ohne jede Last, auch wenn er…
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Frank Witzel, Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969
Ich finde es nach der Lektüre eines Buchs immer schlagend, mir den Schnitt anzuschauen. Vor vielen Jahren hatte ich damit begonnen, mir beim Lesen Notizen zu machen. Ich begann, mir Sätze und Absätze zu notieren, die ich besonders schön formuliert fand, die einen Gedanken enthielten, über den weiter nachzudenken ich für sinnvoll erachtete oder die…