Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Brendan Gleeson

Im Herzen der See

Als jemand, der in einer Zeit aufgewachsen ist, in der die klassische Seefahrt noch stark romantisch-verklärt wurde, achte ich bekanntlich besonders auf Kulturäußerungen rund um Piraten, Walfang und das Drumherum, wurde allerdings im Fall dieser Verfilmung mit dem von mir geschätzten Brendan Gleeson von der Banalität der Darstellung einer an sich spannenden und beachtenswerten Geschichte arg enttäuscht.

Fazit: Es gibt Wichtigeres im Leben als diesen Film.

Am Sonntag bist du tot

Für einen Gleeson-Fan wie mich war es unvermeidbar, diesen Film über einen angekündigten Mord zu gucken, der eine interessante Idee leider mit Figuren bevölkert, die so skurril wie platt entwickelt sind, weswegen der Film nur halb Freude macht.

Fazit: guckbar, aber nicht zu viel erwarten

The Guard

Nein, ein Geheimnis verrate ich nun sicher nicht, wenn ich sage, dass ich Brendan Gleeson spätestens seit seiner Darstellung des Monk in Gangs of New York sehr schätze (vgl. auch hier), und so nimmt es auch kaum Wunder, dass er in diesem knapp über Mittelmaß interessanten Streifen über einen irischen Bullen fast alle an die Wand spielt, wenn man von wenigen anderen Schauspielern wie Fionnghuala Manon Flanagan (u. a. bekannt aus Ned Devine) absieht.

Fazit: für Irlandfreunde ein Muss, ansonsten gibt es eindeutig bessere Filme

PS: Alle Fans von Flann O’Brien wird freuen, dass Brendan Gleeson an seinem ersten Film als Regisseur sitzt: At Swim-Two-Birds.

Brügge sehen … und sterben?

Der mir bisher entgangene Regisseur Martin McDonagh hat hiermit ein kleines, aber feines Stück mit etwas skurrilen Figuren umgesetzt, in dem Brendan Gleeson, der keulenschwingende Monk aus „Gangs of New York“, einen schwulen Auftragskiller spielt, der zusammen mit einem Kollegen nach Brügge fährt, um dort einen Auftrag zu erledigen.

Fazit: nette Abendunterhaltung, vor allem für Brüggefans ein Muss.

PS: Ich selbst versuche inzwischen seit Jahren immer mal wieder nach Brügge zu gelangen. Aber wie es der Beelzebub so will, scheiterte es erst letzte Woche erneut in vorletzter Minute. Wirkt auf mich inzwischen wie eine riesengroße Verschwörung.

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