Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Schlagwort: Ken Loach

Ich, Daniel Blake

Loach, der wohl letzte aufrichtige Marxist, vor dem man sich zu Recht verbeugen kann, stellt hier den bitteren Kampf des kleinen Mannes mit Gerechtigkeitssinn gegen einen Bürokratenstaat dar, der bei aller Realitätswerdung Orwell nur wenig nachsteht.

Fazit: ein wichtiges Stück Zeitgeschichte

Sweet Sixteen

Ken Loach, dem Arte neulich freundlicherweise einen schönen Themenabend gewidmet hat, ist nicht allein aufgrund seiner ihm nachgesagten marxistischen Haltung ein Ausnahmeregisseur, sondern auch, weil er die Kamera einfach auf das hält, was weh tut, und wenn es abgehängte Sozialgruppierungen sind, wie er sie in diesem Film über Liam und seine Familie darstellt, die irgendwo zwischen Sozialleistungen, Drogengeschäften, Gewalt und Knast permanent in der Schwebe gehalten werden.

Fazit: auch für Nichtmarxisten sehenswert

Angels’ Share

Nicht auszuschließen, dass meine Erwartungen an den Ken-Loach-Film zu hoch gesteckt waren, aber aus einer Handvoll interessanter Figuren und einem brauchbaren Plot ist dann leider doch nur ein durchschnittlicher Streifen geworden, der immerhin in Schottland spielt.

Fazit: Schade, da wäre mehr drin gewesen.

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