Schlagwort: lesen
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Saul K. Padover, Lügendetektor. Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/45
Ein besonders beeindruckendes Buch ist die Schilderung dieses ungewöhnlichen Autors. Padover – in Wien geboren, aber bereits 1920 mit den Eltern in die USA übergesiedelt – kam mit den amerikanischen Besatzungstruppen nach Deutschland. Hier konnte der soziologisch-psychologisch interessierte Padover in Naziverhören erfahren, was für Menschen das waren, die nicht nur sechs Millionen jüdische Europäer ermordet […]
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Arno Schmidt, KAFF auch Mare Crisium
Spätestens bei der Lektüre dieses Romans war ich verloren. Hier wurde mir klar, was für eine Qualität der Autor Schmidt liefern konnte. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich bei keinem anderen Schmidttext so viel Vergnügen gehabt wie bei diesem Werk, das sich zwischen Dorftreiben und einem längeren Gedankenspiel um eine Mondkolonie tummelt. […]
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Arno Schmidt, Das steinerne Herz
Als ich das steinerne Herz vor mehr als 10 Jahren gelesen habe, fand ich es damals sehr interessant. Das lag an der Schmidts Schreibe, daran, dass ich kurz zuvor einige gute Freunde genau in der Gegend kennenlernen durfte, in der Schmidt seine letzten Jahrzehnte verbrachte. Es lag damals aber auch an der Geschichte, die mir […]
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Arno Schmidt, Die Gelehrtenrepublik
Ein ausgewalztes Gedankenspiel ist dieser Text von Schmidt. Ich habe ihn sowohl in der Bargfelder Ausgabe wie auch als Fischer-Taschenbuch vorliegen (bei Interesse bitte melden, ich versuche derzeit, Dubletten zu reduzieren). Schmidt schildert in dieser Endzeitgeschichte die Existenz und das Treiben auf der nur von Gelehrten bewohnten künstlichen Insel IRAS, die im Pazifik treibt. So […]
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Arno Schmidt, Erzählungen
Mein Einstieg in die Welt Arno Schmidts erfolgte vor allem durch kleine Haffmans-Bücher und den Raben. Das erste größere Buch mit Schmidt-Texten, das ich erstand, war dieser hier. Er versammelt die Erzählungen Leviathan, Die Umsiedler, Brand’s Haide, Aus dem Leben eines Fauns, Schwarze Spiegel, Seelandschaft mit Pocahontas, Tina oder über die Unsterblichkeit, Caliban über Setebos, […]
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Stephen Kinzer, Putsch! Zur Geschichte des US-amerikanischen Imperialismus
Wenn es eine Konstante in der amerikanischen Geschichte gibt, dann ist es die Intervention im Ausland. Während der Imperialismus in Form direkter Landgewinne von Beginn an Leitfaden US-amerikanischer Politik war, wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Technik entwickelt, sich Einflüsse zu sichern: der Putsch, der „Zwang“ zu intervenieren. Erstmals bei Hawaii angewandt, funktioniert die […]
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Arno Schmidt, Das Leptothe=Herz
Als der Haffmans-Verlag noch selbständig war und auf die Fittiche von Zweitausendeins noch verzichten konnte, warf er allerlei Sammlungen von zahlreichen Schmidttexten auf den Markt. Mal gut, mal weniger gut sortiert. Aber für einen beginnenden Schmidtleser waren es praktische Büchlein, mit denen man sich dem Thema annähern konnte, ohne gleich Zettel’s Traum lesen zu müssen. […]
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Peter Fleming, Die Belagerung zu Peking. Zur Geschichte des Boxer-Aufstandes
Zu meiner Zeit gabs im Geschichtsunterricht damals das Stichwort Boxeraufstand in China. Es wurde gebraucht, um Wilhelms II. Hunnenrede und Großmannzucht verstehen zu können. Wirklich erklärt wurde es dagegen nicht. Später erfuhr ich mal nebenbei, dass der deutsche Begriff „Boxer“ etwas irreführend ist, weil der Aufstand stark von Schulen für asiatischen Kampfsport forciert wurde, in […]
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Arno Schmidt, Ritter vom Geist – von vergessenen Kollegen
Weiter geht’s mit den Schmidt-Dubletten. Der vorliegende Band ist ein Reprint der Ausgabe von 1965. Er enthält Schmidts Radioessay „Der Ritter vom Geist“, „Nichts ist mir zu klein“, „Ein unerledigter Fall / Zum 100. Geburstage von Gustav Frenssen“, „Samuel Christian Pape / Vergessene Dichtung aus Moor und Heide“, „>Funfzehn< / Vom Wunderkind der Sinnlosigkeit“ sowie […]