Als der Haffmans-Verlag noch selbständig war und auf die Fittiche von Zweitausendeins noch verzichten konnte, warf er allerlei Sammlungen von zahlreichen Schmidttexten auf den Markt. Mal gut, mal weniger gut sortiert. Aber für einen beginnenden Schmidtleser waren es praktische Büchlein, mit denen man sich dem Thema annähern konnte, ohne gleich Zettel’s Traum lesen zu müssen. Der vorliegende Band versammelt 16 von Schmidts Essays (vor allem) zum Thema Schriftstellerei. Es geht um Freud, May, Verne, Joyce und andere, alles der übliche Schmidt-Kosmos. Natürlich finden sich alle Essays auch in der längst angesprochenen Bargfelder Ausgabe, daher ist dieser Band hier für mich kaum noch mehr als ein praktisches Vademecum, falls ich mal unterwegs ein bisschen Schmidt schnuppern möchte. (Was zugegebenerweise immer seltener vorkommt.)