Autor: DocTotte
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Der Traum der Roten Kammer
Beim Traum handelt es sich um den dritten großen Text der chinesischen Klassik zusammen mit den Räubern vom Liang Schan Moor und dem Kin Ping Meh. Der Traum ist zwar ein hochinteressantes Sittengemälde seiner Zeit, inhaltlich aber eindeutig der schwächste Text in diesem Trio. Schön, dass ich ihn gelesen habe, muss ich aber nicht noch […]
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Gustav Meyrink, Der Golem
Das war eindeutig die Überraschung des Jahres: Ein Text wie aus der Romantik, stilistisch um Längen besser als Meyrinks Dickens-Übersetzungen. Viele Einzelheiten erinnerten in der Art und Qualität an die besten Stellen bei Hoffmann. Davon hätte ich gern mehr! PS: Übrigens nicht mit dem bekannten Film zu vergleichen. Der hat auf seine Art zwar auch […]
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Heinrich Mann, Die kleine Stadt
Bis letztes Jahr war ich ein großer Heinrich-Mann-Fan. Aber dann wurde ich zweimal enttäuscht. Die kleine Stadt, so erfuhr ich im Nachwort, soll quasi das Pendant zu Thomas’ Buddenbrocks sein. Vermutlich ist es daher so sterbenslangweilig. Da nützt es auch nix, wenn Heinrich die Partei der Künstler ergreift. Wer kein Narkotikum sucht, sollte auf dieses […]
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Walter Serner, Die Betörung der Excentrique Fanouche
Diese Sammlung von Ganoven- und ähnlichen Geschichten war ein Überraschungsgeschenk eines lieben Freundes. Die Texte selbst sind oft lokal eingefärbt – von Wien bis Berlin – und erheitern mit etlichen Lichtblicken innerhalb des weiten Mittelmaßes. Durchaus kurzweilig, das Ganze.
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Kim Stanley Robinson, Die Romane des Philip K. Dick
Als großer Fan der irren Dick-Welt wollte ich mir zwischendurch mal etwas Sekundäriges gönnen. Es war recht genehm zu lesen, lief fast ab wie der Besuch bei lieben Verwandten. Man erkannte das eine Bild und hatte jene Geschichte schon mal gehört. Ein regelrechter Spaziergang durch liebgewonnene Texte. Trotzdem gab es auch manches Neues.Dick-Fans werden ihre […]
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August Lafontaine, Quinctius Heymeran von Flaming
Natürlich, es ist nicht schwer auszumachen, dass ich mir diesen jüngsten Neuzugang aus der Reihe „Heidnische Altertümer“ als Schmidtist zugelegt habe. Aber das tut nix zur Sache des Inhalts. Das Buch selbst war, vor allem zu Beginn, recht amüsant, erinnert mich gerade in diesen Teilen wiederholt an den Shandy. Der Rest, was bei einem Buch […]
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William S. Burroughs, Ghost of Change
Aufgrund früherer Liebhaberei mal günstig bei Zweitausendeins geschossen. Nach guter Ablagerung in den Bücherregalen hab ich’s dann endlich gelesen – und für durchaus gut befunden. Viel mehr aber auch nicht. Zwar typisch Burroughs, aber nicht so kraftvoll wie seine frühen Arbeiten.
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James Fenimore Cooper, Conanchet oder die Beweinte von Wish-Ton-Wish
Okay, ich geb es zu: Ich habe das Buch, das ich mal auf einem Flohmarkt gefunden habe, nur, weil es die Arno-Schmidt-Übersetzung ist. Und auch nur deswegen hab ich es gelesen. Und gelangweilt. Furchtbar gelangweilt. Es tut mir wirklich leid, aber ich werde nicht nur grundsätzlich nicht mit Cooper warm, sondern habe – anders als […]
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Thomas Kapielski, Weltgunst
Kennt Ihr diese furchtbaren Werbetextchen bei Zweitausendeins? Nichts gegen – vor allem die früheren – Angebote dieses Frankfurter Häuschens, aber vieles klingt da doch sehr übertrieben. Ganz besonders die Lobpreisungen von Kapielski haben mich regelmäßig geärgert. Natürlich war es unvermeidlich: Ich musste eines Tages einen Kapielski geschenkt bekommen. Gute Gelegenheit, so dachte ich, meine Vorurteile […]
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Einar Kárason, Die isländische Mafia
Das Buch war ein Geschenk einer lieben Freundin, die glaubte, dass ich nach dem Studium weiterhin großes Interesse an Skandinavien hatte. Das hatte sich aber damals etwas abgekühlt, daher lag das Buch dann erst mal herum. Endlich hab ich es letztes Jahr im März in die Finger genommen und mit viel Vergnügen gelesen. Es handelt […]