Bis letztes Jahr war ich ein großer Heinrich-Mann-Fan. Aber dann wurde ich zweimal enttäuscht. Die kleine Stadt, so erfuhr ich im Nachwort, soll quasi das Pendant zu Thomas’ Buddenbrocks sein. Vermutlich ist es daher so sterbenslangweilig. Da nützt es auch nix, wenn Heinrich die Partei der Künstler ergreift. Wer kein Narkotikum sucht, sollte auf dieses Buch verzichten.