Kategorie: Amerikanischer Film

  • Die Rechnung ging nicht auf

    Bei diesem Film über einen raffinierten Rennbahnüberfall hatte Kubrick erstmals Mittel zur Hand, eine ausführliche komplexe Geschichte erzählen zu können, und diese Mittel nutzte er ausgiebig. Fazit: bleibt ein Geheimtipp

  • Der Tiger von New York

    In seinen Anfängen von der Fotografie zu den bewegten Bildern hatte Kubrick ein gewisses Faible fürs Boxen, was sich in diesem Frühwerk niederschlägt, dessen Geschichte vielleicht etwas schwach ist, dafür aber oft geniale Bilder mit geschickten Ausschnitten und Spiegeleffekten zeigt, die sich optisch noch an Kubricks Fotomotive orientieren. Fazit: im Wortsinne sehenswert

  • Lolita

    Es wird mir unverständlich bleiben, warum so viele Leute an dieser spaßigen Verfilmung eines Nabokovs Lolita gern herummäkeln – immerhin macht schon das Gespann Sellers/Kubrick viel Freude –, denn ich mag diese Verfilmung, in der Mason den lächerlichen Humbert Humbert gibt. Fazit: technisch sauber und hoch unterhaltsam

  • Coffee and Cigarettes

    Wenn es einen Grund für mich gäbe, als passionierter Nichtraucher zur Zigarette zu greifen, dann ist es dieser obergeniale, sehr einfallsreiche und hoch unterhaltsame Episodenfilm, der auch mir so einen Schmacht auf diesen sauren Tabakgeschmack macht, dass ich schon fast körperliche Entzugserscheinungen bekomme. Fazit: für jeden Raucher und Kaffeefan ein Muss

  • Irma la Douce

    Ein wunderbar schöner Film, in den man sich am liebsten an einem verregneten Wochenende einkuscheln könnte, wie Jack Lemmon um eine recht blasse Shirley McLaine als verruchte Hure Irma la Douce wirbt und sich den Allerwertesten aufreißt, damit sie eben nicht als solche arbeiten muss. Fazit: für Freunde des schönen Films

  • A Most Violent Year

    Ein zwiegespaltener Film, der sich einerseits die Mühe macht, Szenen notwendig Raum und Zeit zu geben, andererseits aber an einem eher platten Script leidet, in dem ein New Yorker Öllieferant zu wachsen versucht, obwohl ihm die Konkurrenz fleißig Knüppel zwischen die Beine wirft. Fazit: Figuren, die zu gut für die Welt sind, und ein Drehbuch, das […]

  • Memento

    Ein Film mit interessantem Ansatz, da Christopher Nolan hier die Geschichte nach und nach rückwärts erklärt, der aber meines Erachtens mit besseren Darstellern noch einigen Spielraum nach oben gehabt hätte. Fazit: sehenswert

  • Fargo

    Ein etwas früherer Coen-Film, der den bitterbösen Ton der besseren jüngeren Filme bereits kräftig erklingen lässt, wenn Frances McDormand als hochschwangere Polizistin eine weniger erfolgreiche Entführung (einer der Entführer der geehrte Steve Buscemi) samt Todesfällen untersucht. Fazit: typisches Coen-Vergnügen, also großer Spaß für Menschen, die sehen, dass die Welt nicht nur aus rosa Zuckerwolle besteht […]

  • Finding Vivian Maier

    Es ist unfassbar, was für künstlerische Schätze immer noch gehoben werden können, aber zugleich ist es umso besser, wenn es dann doch gelingt wie in diesem Fall einer zu Lebzeiten unbekannten, aber enorm begnadeten Fotografin, die durch diesen Film eine verspätete Hommage bekommt. Fazit: spannende Doku mit vielen tollen Fotografien und einer kleinen Dtektivgeschichte

  • “Peace!” – “Brotherhood!”

    In college the goverment couldn’t decide whether I was a security risk or not. I used to protest a little then. So they decided to put a mail check on me. Every day the mail would come later and later, corners torn, never sealed correctly. I was more of an activist then. So I decided […]