Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Kategorie: Französischer Film (Seite 2 von 3)

Die untreue Frau

In diesem Drama um ein voneinander gelangweiltem Paar und dem Liebhaber der Frau zeigt Chabrol, wie schmal der Grat zwischen behutsamer Bürgerlicherkeit und bösartigem Verbrechen liegt, ja auch wie tragisch das Leben sein kann.

Fazit: packend, lohnt sich

Der Riss

So banal sie scheint, ist diese von Chabrol auf die Leinwand gebrachte Geschichte um eine Trennung aufgrund von Familiengewalt auch heute noch, nach 45 Jahren, hochspannend und leider auch wichtig.

Fazit: sehenswert

Der Schlachter

Chabrol päsentiert uns einen Serienmörder, der in einer französischen Kleinstadt sein Unwesen treibt, während er gut in die Gemeinschaft eingebettet lebt.

Fazit: Die Zeichnung der scheinenden Normalität ist erschreckend gut gelungen.

Das Biest muss sterben

Ich weiß gar nicht recht, welch glücklichem Zufall ich es zu verdanken habe, dass ich Chabrol erst erschreckend spät „entdecken“ darf, wodurch mir beispielsweise diese ungewöhnliche, aber intensiv erzählte Geschichte über einen seltsam realistisch wirkenden Racheakt beschert wurde.

Fazit: ein sehr spannendes Stück Leinwand

Mr. Nobody

Wenn Stephen Hawking in der hohen Zeit von MTV Musikclips gedreht hätte, wäre sicher ein Clip wie dieser Film entstanden, der auf intelligente Weise mit unseren Was-wäre-Wenns und den damit verbundenen Möglichkeiten jongliert und dem man kaum vorwerfen kann, zum Ende chaotisch zu werden, weil genau das eine der Aussagen des Films ist: dass alles auf die Entropie hinausläuft.

Fazit: ein hochintelligenter Film für intelligente Menschen

The Artist

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon einmal bei einer Filmkritik gemacht habe, aber ich muss euch leider (lach!) ohne ausführliche Kritik befehlen, euch diesen wunderbaren, bis ins Detail gelungenen, zugegebenerweise ab und zu an der etwas banalen Story krankenden, aber insgesamt trotzdem hyperdupersupermaxiultramegagenialen Film anzugucken.

Fazit: Reingehen. Der Rest ist Schweigen.
PS: Nach dem Film haben mir wirklich die Worte gefehlt. Kein Witz.

Ziemlich beste Freunde

Ich halte den Film, der auf einer wahren Geschichte „beruht“ (was für ein unnötiger Hinweis), für eine Gratwanderung, weil er zwar einerseits zeigt, was menschlich möglich ist, andererseits aber doch recht plump mit dem rassistischen Stereotyp des primitiven Wilden aus der Banlieue, in dem letztlich doch das Gute wohnt, das man bloß mit kulturellen Mitteln zu wecken braucht.

Fazit: auf jeden Fall betrachtenswert, hat aber irgendwie ein Geschmäckle

Der Gott des Gemetzels

Zum königlichen Jahresabschluss durfte ich noch einem rasend schnellen Film beiwohnen, den Polanski mit vier Weltklasseschauspielern – Jodie Foster, John C. Reilly, Christoph Waltz, Kate Winslet – auf die Leinwand geworfen hat und mit dem er endlich(!) wieder an seine frühere Größe anschließt.

Fazit: Herrlich! Unbedingt angucken!

Nichts zu verzollen

Dany Boon hat sich einmal mehr an eine Geschichte voller Vorurteile gemacht, wenn es auch diesmal mehr um die Gegensätze (und Gemeinsamkeiten) der Belgier und Franzosen geht, wobei er es diesmal nicht ganz so lustig wie bei den Sch’tis löst, aber dennoch amüsant und unterhaltsam genug, dass sich ein Kinobesuch lohnt.

Fazit: ein Muss für Frankophile, ein Kann für den Rest, der lustige Filme mag
Nichts zu verzollen, Französischer Film

Barfuß auf Nacktschnecken

Die Diskrepanz zwischen Trailer und Film ist bei diesem Werk mal wieder beeindruckend, denn nach dem Trailer wollte ich den Film nicht sehen, hab mich dann aber überreden lassen und war positiv überrascht, auch wenn ich Diane Kruger angesichts ihres Nichtspiels mittlerweile für eine deutsche Antwort auf Nicole Kidman halte, denn der eigentliche Star des Films ist – das Drehbuch.

Fazit: im Ganzen eine ungewöhnliche Geschichte, ein leichter Sommerfilm

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén