Tottes Lexikon

  • Glück gehabt (mit mir in einer tragenden Nebenrolle)

    Mir ist neulich, im Nachklapp zum Münchner Amoklaufs, etwas aufgefallen, das mir zu denken gibt. Ich hab eine Bekannte in München, die ich leider schon länger nicht mehr gesehen habe und mit der ich auch nur noch sehr sporadisch in Kontakt stehe. An dem besagten Abend hatte ich dennoch das Bedürfnis zu erfahren, wie es ihr…

  • Haruki, Murakami, Kafka am Strand

    Es gab keinen bestimmten Grund, warum dieses Buch die Lesereihenfolge des Buchpakets abschloss. Ich fürchte aber, es war gut so. Denn von allem, das ich von Murakami kenne, fand ich es bisher am schwächsten. Sicher, es hat auch sehr viele schöne Beobachtungen, enthält zahlreiche kluge Gedanken, die es wert waren, gedacht, niedergeschrieben und gelesen zu…

  • Über das Wissen der AfD-Jünger

    Anhänger der AfD beklagen sich vielfach über Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, die schlecht ausgebildet als Wirtschaftsflüchtlinge oder per Familiennachzug nach Deutschland kommen, hier in Drogengeschäfte verwickelt sind und sich, so gut sie können, vor ihren staatlichen Pflichten (Steuern, Gebühren, Zwangsdienste) drücken. Stattdessen ziehen sie sich in ihre Ghettos zurück, hüten zu Hause illegale Waffen und…

  • DocTotte liest: Das Spukschiff (Sigurd Mathiesen), Teil 3

  • Querkopf

    ​So als richtiger Deutscher fühlt man sich ja schon als unfassbar durchgeknallter Querkopf, wenn man sich selbst dabei ertappt, eine Millisekunde zu überlegen, eine offizielle Petition zu unterstützen, die dazu aufruft, öffentlich Schabernack zu treiben. Total verrückt. Also nichts für mich.

  • DocTotte liest: Das Spukschiff (Sigurd Mathiesen), Teil 2

  • DocTotte liest: Das Spukschiff (Sigurd Mathiesen), Teil 1

  • The Assassin

    Ein Film, der zur Gruppe der Filme gehört, die nicht wachrütteln, sondern Wachheit und Konzentrationsvermögen fordern, um mehr als die wirklich sehr schönen Bilder genießen zu können. Fazit: als Cineastenkino interessant, für die Masse eher visuelles Valium

  • Der Staat gegen Fritz Bauer

    Der Film stellt eine eigentlich hochspannende Episode – die Ergreifung des Adolf Eichmann – dermaßen beschränkt dar, dass es so gerade für ein Fernsehspiel reichte, nicht aber für einen anspruchsvollen Film. Fazit: Historizität allein macht noch keinen guten Film.

  • Michael Kohlhaas

    So ungewöhnlich ich die Kombination Mikkelsen als Kohlhaas anfangs fand, so sehr möchte ich einräumen, dass hier ein passender Charakter in diese Rolle schlüpft, um die von Kleist dramatisierte Geschichte zu neuem Leben zu erwecken. Fazit: angenehm zurückhaltende Verfilmung mit leisen Tönen

Hast du irgendwelche Buchempfehlungen?