Charles Darwin, Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei den Menschen und den Tieren

Ein hochspannendes Buch, dessen behäbig daherkommender Titel kaum deutlich werden lässt, was Darwin mit diesem Werk geleistet hat. Was jeder Tierfreund weiß – dass höhere Tiere eben vergleichbare Gemütsbewegungen wie gute oder schlechte Laune haben können wie wir –, ist ein weiterer Baustein in Darwins Weltbild. Denn wenn sich der Mensch nicht einmal durch die Gefühlswelt von den Tieren abhebt, wovon dann?

Die kritische Edition aus der Anderen Bibliothek enthält faszinierende Abbildungen aus den Originalausgaben und ist inhaltlich so modern wie der meiste heutzutage gedruckte Müll nicht. Etwas günstiger kam man übrigens ein paar Jahre später an den Inhalt, als Zweitausendeins eine Darwin-Gesamtausgabe in Broschur veröffentlichte, die auch diesen Text enthielt.


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Kommentare

2 Antworten zu „Charles Darwin, Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei den Menschen und den Tieren“

  1. Avatar von George

    Von tierischen Gemütslagen kann ich ganze Opern singen…

    1. Avatar von doctotte

      Das Witzige: Den Eintrag hatte ich am Wochenende vorbereitet. Und eben wurde ich überrascht, dass auf 3sat etwas über Mimikforschung lief. Da haben sie nebenbei behauptet, dass es das Fach erst seit 40 Jahren gibt. Doof, wenn man Darwin nicht kennt. 😉

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