Der Erdmann-Verlag ist seit geraumer Zeit so freundlich, eine Reihe zum Teil hochspannender Bücher über die Seefahrt in sehr wohl hübschen Ausgaben auf den Markt zu werfen. Der erste Band, den ich aus dieser Reihe vorstellen möchte, besteht aus Blighs bekannter Schilderung der Meuterei auf der Bounty und der wagemutigen Fahrt in der Nussschale, bei der Bligh an den Sternen und aus dem Kopf navigierte. Nebenbei sei darauf hingewiesen, dass die klassische Ansicht, Bligh sei ein Menschenschinder gewesen, daher rührt, dass die bekanntere Version der Geschichte von einem Verwandten des Fletcher Christian verbreitet wurde. Im Gegenteil galt Bligh innerhalb der britischen Marine als jemand, der viel zu weich mit seiner Mannschaft umging. Das möge man in Zukunft bei der x-ten Verfilmung bitte im Hinterkopf bewahren.

Hamilton seinerseits wurde den Meuterern hinterhergeschickt. Ich muss gestehen, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann, was er Dolles schildert; so spannend kann es also nicht gewesen sein. Ich weiß aber noch, dass er schreibt, wie die Eingeborenen die Engländer wegen ihres Geizes bezeichnen. Siehe dazu hier.