Ich war überrascht, als ich das Buch las, da ich den Eindruck hatte, dass Deschner noch verbissener schrieb als bei seinen Kirchenbüchern. Und obwohl man zwischendurch den Schaum vor Deschners Mund zu ahnen glaubt, möchte ich dieses Buch als Ergänzung zu Kinzers Putsch! empfehlen. Deschner zeigt nämlich über den späteren Imperialismus hinaus, wie sehr schon in den ersten Dekaden die Geschichte der USA von Eroberung und Rücksichtslosigkeit geprägt ist. Politische Entscheidungen fallen durch sämtliche Jahrhunderte ganz danach, wie sich das Fähnchen im Wind gerade drehen soll. Fast ist man geneigt zu glauben, dass Angela Merkel das Buch kennt und die beschriebene machtgeile Beliebigkeit als einzige Richtschnur ihres Handelns nimmt.