Ich hatte schon mal bei Marlantes’ Matterhorn erwähnt, dass ich mich ein wenig mit Vietnam und in Sonderheit mit den militärischen Aktionen während der 60er- und 70er-Jahre beschäftigt habe.

Als ich daher zufällig über das Buch gestoßen bin, das Doug Niven und Chris Riley herausgegeben haben, griff ich gleich zu. Ich kann sagen, ich habe es noch keine Sekunde bereut. Sicher, fast jeder kennt das ein oder andere (amerikanische) Foto über den Vietnamkrieg. Und fraglos finden sich dabei bereits Bilder, die deutlich machen, warum die USA hier nichts gewinnen konnten. Aber in dieser Menge hatte ich noch keine Bilder von vietnamesischen Fotografen versammelt gesehen. Bilder, die den Stolz, den Willen und die Kraft der Vietnamesen zeigen. Die die Umstände zeigen, unter denen sie kämpften. (Richtig, ich enthalte mich mit Absicht einer Bewertung der Sache, für die sie damals kämpften und was sie heute davon haben.)

Es sind allesamt beeindruckende Zeugnisse eines unbarmherzigen Krieges und dabei handelt es sich in den seltensten Fällen um Propagandafotos. Dieser Band ist wirklich sehr zu empfehlen!