So spektakulär die Shackleton-Expedition an sich schon war, so spannend ist diese eigentlich recht nüchterne Schilderung des Scheiterns. Die Fotografien – zugegebenerweise von vornherein als Marketinginstrument geplant – sind enorm beeindruckende Zeugnisse des Überlebenwillens. Und nicht zuletzt erscheint Shackleton als vorbildliche Führungskraft, die auch in ausweglosen Situationen die Ruhe bewahrt, um die Mannschaft noch geschlossen mitzunehmen, egal welche Entbehrungen noch drohen. Dabei geht er genau auf die psychologischen Bedürfnisse aller Expeditionsmitglieder ein.

Unbedingt Leseempfehlung!