Bevor bei diesem Titel Stimmen über verirrte Germanentümelei laut werden, möchte ich daran erinnern, dass ich mich im Studium vor allem dem älteren Teil der Skandinavistik zugewandt hatte. Da dies eben auch den germanischen Götterhimmel betrifft, bleibt es nicht aus, sich mit solchen Titeln zu beschäftigen. Wobei ich deutlich betonen möchte, dass Originalquellen wie die Snorra-Edda deutlich lustiger sind, schon weil ihnen diese alberne Ernst abgeht, den die Nordistik nicht nur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts umtrieb. Zur Informationsgewinnung also teilweise brauchbar, zur Unterhaltung dagegen weniger. Und wenn ich es gerade recht überlege, werde ich den Herrmann wohl demnächst bei Booklooker einstellen.