Für mich der absolute Schlüsseltext aus Poes Werk. Die Geschichte des A. G. Pym ist nicht nur überaus spannend aufgrund der vorzüglichen Abenteuerelemente, sondern abgesehen vom Ende meines Erachtens mit das schlüssigste Stück Poe, das es gibt. Das ist umso erstaunlicher, als Poe sonst ja eher durch deutlich kürzere Arbeiten glänzte. Aber hier zeigt er eben, dass er es auch im größeren Umfang kann.

Darüber hinaus ist der Text nicht unwichtig im Zusammenhang mit Arno Schmidts Zettel’s Traum (ja, ja, noch nicht gelesen, ich schäme mich). Hier deutet Schmidt das Ende des Pym nebenbei als wissenschaftliche Erklärung für das Rätsel der verschollenen Stämme Israels. Inwieweit das über Schmidts Idee hinaus stimmt oder nicht stimmt, sei jetzt einmal dahingestellt. Trotzdem ist der Pym insofern auch wichtig für das Verständnis von Schmidts Welt.