Autor: DocTotte

  • Hunter S. Thompson, Angst und Schrecken in Las Vegas

    Es gibt zwei Filme, die als wegweisend in der Darstellung von Drogenmissbrauch gelten. Der eine ist Trainspotting, der andere ist Fear and Loathing in Las Vegas. Ich weiß nicht, wer von meinen Lesern sich Trainspotting schon mal mit jemandem angeschaut hat, der einen (Ex-)Junkie in der Familie hat. Ich hab das mal getan und wurde […]

  • Italo Svevo, Schriften über Joyce

    Natürlich tut man Svevo unrecht, wenn man ihn auf seine Beziehung zu James Joyce beschränkt. Der Triestiner war eben auch literarisch eine wichtige eigenständige Persönlichkeit. Trotzdem kann man auch nicht ignorieren, dass die beiden sich kannten und miteinander befreundet waren. Diese Sammlung kleiner Schriften sind zwar nur eine Teil des Puzzles aus Dublin, aber dennoch […]

  • Hunter S. Thompson, Hell’s Angels

    Das war der furiose Durchbruch Thompsons! Der Expilot, der den Geschwindigkeitsrausch auf Motorrädern liebte und ein Auge für die Outsider hatte, kam in den 60ern in Kalifornien an dem ersten großen Zweiradklub einfach nicht vorbei. Überhaupt stellt sich die Frage: Hat Thompson die Nähe gesucht, weil er von den Angels fasziniert war, und dann über […]

  • Von Schafen und Menschen

    Ihr habt’s mir echt nicht leicht gemacht. So schniepe wie das Bild wirkt, so sehr habt ihr reingelangt in die Vitrine kranker Phantasien. Besonders bedenklich erscheinen mir die Beiträge, die sich mit dem Thema Brautschau und Tierschutz beschäftigen – insbesondere wenn ich an die Kinderarmut in Deutschland denke. Aber vielleicht bin ich auch nur ein […]

  • Italo Svevo, Die Novelle vom guten alten Herrn und vom schönen Mädchen

    Auf eine Weise bringt allein der Titel dieser Novelle das literarische Hauptthema Svevos auf den Punkt. Ein bereits abgesicherter Mann – in diesem Fall Witwer – lässt sich von einer jungen Dame betören. Bei Svevo besitzt dieser Topos aber überhaupt keine Schmierigkeit und wirft keine unangenehmen Schatten. Bisweilen geht es eher in die Tragikomik, dabei […]

  • Hunter S. Thompson, The Rum Diary

    Damit hat er angefangen, der gute Hunter, und lange hatte er es gut in der hinterletzten Schublade versteckt. Eigentlich schade. Aber wenigstens ist es überhaupt aufgetaucht. Das Buch ist zwar nicht so ein Knaller wie seine späteren Texte, zeigt aber bereits schön, was da schlummert. Ein Trauerspiel ist dagegen die unsägliche Verfilmung, auf die ich […]

  • Hier stand auch mal ne Überschrift

    Hui! Ich hab tatsächlich ein zweites Mal beim Freitagstexter den Pokal abstauben können. Sehr angenehm, zumal ich zuletzt so wenig abkömmlich war, dass ich länger gar nicht teilgenommen hatte. Nun gut, ein weiteres Mal darf ich daher nun den Wettbewerb ausrichten und ein Bild der irrsinnigen Menge zum Fraß vorwerfen. Apropos Fraß – das gewählte […]

  • Theodor Storm, Neues Gespensterbuch

    Ein weiteres Beispiel aus meiner Sammlung an Gespenstergeschichten. Storm war ja selbst ein sehr interessierter Sammler von Spuk- und Geisterstorys. Man bedenke bloß den Kern des Schimmelreiters. Dementsprechend bin ich mit recht großen Erwartungen an die Gespenstergeschichten gegangen – die leider nicht recht erfüllt wurden. Die einzelnen Geschichten beginnen vielleicht noch mit einem interessanten Plot, […]

  • August Strindberg, Das rote Zimmer

    Die Beschreibung der schwedischen Bohème ist deutlich besser als das gähnlangweilige Gesums von Murger. So gesehen überrascht es nicht, was für ein Paukenschlag das Buch beim Erscheinen war. Aber ehrlich gesagt ist Strindbergs Prosa gegen seine Dramen kaum mehr als eine Rote Waldameise gegen einen Blauwal. Kurz: ein gutes Buch, aber nicht das Beste, was […]

  • Robert Louis Stevenson, Treasure Island

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Obwohl es sich dabei eigentlich literarisch um ein recht einfaches Stück handelt. (Werfe ich eigentlich gerade etwas über den Haufen oder hatte Stevenson die Schatzinsel nicht für einen kranken Neffen oder so geschrieben?) Das Buch gehört zu den wenigen Stücken, die ich nicht nur ein- oder zweimal, sondern mittlerweile drei- oder […]