Kategorie: Bücher
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Edgar Allan Poe, Streitgespräche mit einer Mumie
Ich möchte wetten, dass sich hier der ein oder andere bereits gewundert hat, warum Poe so kurz weggekommen ist. Das lag einfach daran, dass ich mir seine Kurzgeschichten für den Schluss der letzten „normalen“ Regale aufgehoben habe. Ich wollte nämlich etwas mehr Zeit dafür haben, auch mit dem Hintergedanken, vielleicht auf die ein oder andere…
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Wolfgang Herrndorf, Sand
Mein zweiter Herrndorf nach Tschick und eine noch ungewöhnlichere Geschichte. In einem seltsamen Storymix aus Camus-Landschaften, Agententhriller und Beatnikleben steckt Herrndorf hier allerlei Figuren in eine, nein, in eine Reihe von Geschichten, die eigentlich nur wenig miteinander gemein haben, aber dennoch immer wieder zusammenfinden. Manchmal tun sie das sogar, ohne dass man es als Leser…
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Irmela Brender, Christoph Martin Wieland
Von Wieland kenne ich leider viel zu wenig, um ihn als Autor wirklich beurteilen zu können (praktisch nur Ausschnitte). Als Mensch finde ich ihn aber schon länger interessant. Da brauchte ich nicht lang zu überlegen, als ich diese Rowohlt-Biographie in die Finger bekam – sie wurde gekauft, gelesen und für interessant befunden. Gut, die Rowohlt-Bios…
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Sabine Finzel, Carmen Mayer (Hrsg.), Seelenmusik
Okay, ich gestehe es, ich kenne mit Sabine Finzel eine der beiden Herausgeberinnen gut und auch wenige der in dieser Anthologie versammelten Autoren zumindest vom Sehen. Aber ich möchte betonen, hier unvoreingenommen zu werten. Es finden sich Gedichte, Kurzgeschichten, leicht Experimentelles – praktisch ist hier für jeden was dabei. Die Autoren kommen aus ganz Deutschland…
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Daniel Paul Schreber, Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken
Ein ganz besonders spannendes Werk. Verfasst vom Sohn des Schrebergartenschrebers beschreibt es aus der Ichsicht, wie ein im Prinzip normal in die Gesellschaft integrierter Mensch nach und nach durchknallt und immer wahnhaftere Züge annimmt. Es geht um pseudoaltreligiösen Unsinn, Strahlen, die mich an Außerirdische erinnerten (wenngleich ich mich zu erinnern glaube, dass Schreber nicht von…
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Deutsche Parabeln
Ich möchte es nicht beschwören, aber ich glaube, das ist eins meiner ältesten (noch lebenden) Reclam-Heftchen. Praktischerweise wurde diese Parabelsammlung mit Texten von u.a. Lessing, Schiller, Claudius, Pestalozzi, Paul, Kleist, Brentano, Büchner, Schopenhauer, Nietzsche, Ebner-Eschenbach, Kafka, Bloch, Musil, Brecht, Frisch, Johnson und vielen anderen. Anders als andere Reclams hatte es den Vorteil, dass alle Jahre…
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Mesdames et Messieurs – wir erheben uns von den Plätzen
Amüsant, schroff, kategorisch – man kann vieles über Marcel Reich-Ranicki sagen, aber er war vor allem wichtig. Wichtig für unsere Literatur, wichtig für unsere Kultur und auch wichtig für mich persönlich. Ich bin froh, in einem Zeitalter gelebt zu haben, das sich mit dem seinen überschnitten hat. In stillem Gedenken.
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Franz Altheim, Römische Religionsgeschichte
Dieser kleine Doppelband aus der Sammlung Göschen war ein Zwangskauf für das erste Seminar, das ich bei meinem späteren Doktorvater belegt hatte. (So gesehen hier mal die Ausnahme von der Regel, Fachbücher außen vor zu lassen.) Thema des Seminars waren Kulte und Kultplätze. Das Seminar war für mich eine echte Überraschung. Ich bekam viel mehr…
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Die Saga von Gísli Sursson
Eine besonders spannende Saga: Sie handelt von dem Helden Gísli Sursson, der nach einem Totschlag für vogelfrei erklärt wird und fortan viele Jahre in den Westfjorden fern der Gemeinschaft lebt, bis er gefunden wird und gerichtet wird. Die Saga ist glücklicherweise in einer guten Übersetzung als Reclam-Ausgabe erhältlich – und sie ist es wert. Sie…