Doc Tottes Welt

Essays, Skizzen und Gedanken

Edgar Allan Poe, Streitgespräche mit einer Mumie

Ich möchte wetten, dass sich hier der ein oder andere bereits gewundert hat, warum Poe so kurz weggekommen ist. Das lag einfach daran, dass ich mir seine Kurzgeschichten für den Schluss der letzten „normalen“ Regale aufgehoben habe. Ich wollte nämlich etwas mehr Zeit dafür haben, auch mit dem Hintergedanken, vielleicht auf die ein oder andere Geschichte näher einzugehen (was ich allerdings ausgerechnet im heutigen Fall nicht tun werde).

Diese Geschichten besitze ich in zwei Übersetzungen, einmal von einer Vielzahl weitgehend unbekannter Übersetzer (vierbändige Insel-Ausgabe), und dann von Arno Schmidt und Hans Wollschläger (leider nur die einfache fünfbändige Ausgabe; die große Ausgabe hatte mal eine Ex von mir, die sie aus verständlichen Gründen nicht rausrücken wollte).

Gut, beginnen wir mit der Version der (mir) unbekannten Übersetzer. Der erste Band ist benannt nach der Kurzgeschichte Streitgespräche mit einer Mumie. Neben dieser Geschichte finden sich darin auch die Klassiker Lebendig begraben, Der entwendete Brief und Hopp-Frosch. Aus dieser Reihe ist natürlich gerade Der entwendete Brief hochspannend, kann hier doch der erste Detektiv der Literaturgeschichte mit seinem Grips glänzen: Dupin. Auf ihn komme ich allerdings in einer anderen Geschichte noch näher zu sprechen.

Ansonsten sind hier eher die kleinen, weniger spektakulären Arbeiten versammelt. Daher bleibt’s zur Einleitung in diese Reihe erst mal kurz.

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  1. marie

    ich kann dazu nicht viel sagen, ich kenne diese Bücher nicht, lese im Moment nicht viel, mir fehlt die Zeit und die Lust, es ist mir irgendwie verlorengegangen, das Lesen. ich denke, es hat halt mit dem internet zu tun,
    dann hab ich ja auch noch einen Haushalt und eine Familie und einen Hund der viermal am Tag rauswill und nervt. ich wollt mich nur nochmal melden und bedanken für die antwortmail vorhin
    schönen Abend für Dich

  2. Ja, ja, jaaa… als Erfinder der Detektivgeschichte und geistigem Vater von Sherlock Holmes kann ich Poe durchaus etwas abgewinnen und ziehe meinen Hut vor ihm. Der Rest… „nevermore“.

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