Tottes Lexikon
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Mein Vater (2)
Mein Vater war Beamter, Architekt bei der Stadt. Anders als seine Studienkollegen hatte er sich nicht selbständig gemacht, sondern auf die Sicherheit des Staates gesetzt, als der noch Sicherheit bot. Und dank dieser Sicherheit bekommt meine Mutter heute noch eine Witwenrente, von der andere Frauen nur träumen können, denn mein Vater hatte sich im Amt […]
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Die Brücke
Noch so ein Fall dafür, dass ich bedaure, die Erstaustrahlung der Serie verpasst zu haben, denn die Reibung dänisch-schwedischer Eigenheiten, eingebettet in spannende Kriminalarbeit, ist nicht nur für Skandinavien-Erfahrene ein Vergnügen. Fazit: Die erste Staffel ist besonders gut, aber auch das Danach weiß zu beglücken!
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Mein Vater (1)
Es gab zwei Situationen in meinem Leben, in denen ich den Zeitpunkt des Todes meines Vaters für gut befunden habe. Die erste Situation war eine schreckliche Kinderei eigentlich. Es muss relativ kurz nach seinem Tod gewesen sein, vielleicht ein halbes Jahr später. Da sagte ich zu meiner Mutter: „Es ist gut, dass er gestorben ist“ […]
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Work in Progress
Seit geraumer Zeit verfolge ich zwei Textprojekte. Das eine beschäftigt mich aus persönlichen Gründen schon lange, bis ich vor ein paar Jahren endlich genügend Abstand gewonnen hatte. Es geht um den frühen Tod meines Vaters, um seine Rolle, die er in meinem Leben spielte und auch heute noch spielt. Das andere Projekt werde ich dagegen noch unter […]
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American Horror Story (Staffel 1)
Bei aller Hochachtung vor den zahlreichen gelungenen optischen und akustischen Anspielungen muss ich leider feststellen, dass diese Staffel eine richtiggehende Mogelpackung ist, denn so ungruseligen Horror wie hier habe ich selten erlebt – was vermutlich größtenteils daran liegt, dass die Kamera stets zu lange auf den Horrorelementen verweilt. Fazit: eher etwas für den Cineasten als für den […]
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Orphan Black
Ich gestehe, die erste Folge gefiel mir noch auf eine Weise, aber schnell wird deutlich, dass jede Folge nach derselben Masche, nämlich aus den Bausteinen Pseudospannung, alberner Alibisex und Charmed-artiges Girlie-Geschnatter, produziert ist, wodurch die Serie immer langweiliger wird. Fazit: gute Idee für eine Geschichte wurde zu dümmlicher Fließbandware verheizt (und deshalb erspare ich mir die […]
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Der Schlachter
Chabrol päsentiert uns einen Serienmörder, der in einer französischen Kleinstadt sein Unwesen treibt, während er gut in die Gemeinschaft eingebettet lebt. Fazit: Die Zeichnung der scheinenden Normalität ist erschreckend gut gelungen.
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Penny Dreadful
Vielfach clevere Verknüpfung zahlreicher grusliger Geschichten und Erzählungen aus dem 19. Jahrhundert (Dracula, Frankenstein, der Ripper etc.), projiziert auf ein pulsierendes London, dabei werden Erzählstile von Folge zu Folge immer wieder aufgebrochen. Fazit: sehr zu empfehlen!
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Anne T. Clune (Hrsg.), Der lebendige irische Rabe
Wer sich hier ein wenig umschaut, wird merken, dass ich irischer Literatur (und anderen Dingen aus Irland) durchaus aufgeschlossen bin. Deshalb gab es für mich auch keinen Moment des Zweifels, Raben Nr. 46 zu erwerben. Ich sollte dazu sagen: Es gibt einen weiteren irischen Raben, den ich leider nicht besitze; dieser hier konzentriert sich auf […]
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The Killing
Hochärgerlich, dass ich die Originalserie nicht mitbekommen habe, denn das US-Remake um verschachtelte Mordfälle macht viel Lust und hält – auch dank der intelligent und lebendig entwickelten Figuren – die Serienneuronen auf Trab, wenn man davon absieht, dass das ständige Verdächtigen-Hopping stellenweise etwas ermüdend ist; nebenbei: Regnet es eigentlich wirklich dauernd in Seattle? Fazit: Vor allem […]
Hast du irgendwelche Buchempfehlungen?