Schlagwort: Bücher
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Flann O’Brien, Goldene Stunden
Ich hatte schon einmal angemerkt, dass ich es schade finde, lediglich die schmalen Auszüge, die unter Trost und Rat erschienen sind, von Flanns bzw. Myles’ Kolumnen zu kennen. Ich wusste, dass die Kolumnen im Original viele Seiten füllen (und wenn ich viele schreibe, meine ich wirklich viele). Umso überraschter, und zwar im positiven Sinne, war…
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Flann O’Brien, Aus Dalkeys Archiven
Ein Text – die Bezeichnung Roman lehnte O’Brien selbst ab – der sich mit allerlei Kuriosem beschäftigt, darunter dem Einfrieren der Zeit, dem Wiederauffinden des noch lebenden James Joyce (der leugnet, mit Ulysses etwas zu tun zu haben) und einigen Verschränkungen mit dem dritten Polizisten wie Figuren und Motiven. Erneut amüsanter Spaß, aber ich sage jetzt…
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Flann O’Brien, Durst
Ja, ich meckere oft darüber, was aus dem Haus Zweitausendeins geworden ist, weil das Angebot längst viel zu viel Mist auf Weltbild-Niveau bietet. Aber ich gestehe auch, dass es hin und wieder Perlen gibt, die zum Kauf mehr als einladen. Aktuell ist diese Perle die achtbändige Ausgabe der gängigen Werke O’Briens (im Schuber). Leider ist…
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Orlando Figes, Krimkrieg
Es ist erst ein paar Monate her, da spazierte ich mit einer guten Freundin in Köln herum. Wir schauten uns die vielen neu errichteten Häuser an und irgendwann kamen wir auch am Malakoffturm vorbei. Obwohl ich Köln schon seit meiner Kindheit sehr schätze, muss ich gestehen, dass ich bis zum Spaziergang nicht wusste, warum der…
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Franquin, Schwarze Gedanken (komplett)
Nennt mich milzsüchtig, nennt mich bösartig, nennt mich, was ihr wollt – aber ich mag Franquins Schwarze Gedanken. Sie zeugen nicht nur davon, dass da jemand sehr genau verstanden hat, wie verderbt die ganze Welt ist, sondern der auch die der Verderbnis innewohnende Lächerlichkeit erkannt hat und sie ausdrucksstark in Szene zu setzen verstand. Die…
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Alberto Breccia, Enrique Breccia, Héctor Oesterheld, Che
Zeichner Alberto Breccia, sein Sohn Enrique und der Texter Héctor Germán Oesterheld haben mit diesem Comic (kann man es überhaupt wirklich Comic nennen?) in meist eher düsteren Bildern Ausschnitte aus dem Leben des argentischen Revolutionärs dargestellt. Man mag sich ja über das Spannungsfeld zwischen seinem Wollen und Wirken streiten, die Tatsache, dass er als Identifikationsfigur…
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Stefan Schwarz, Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut
Es hat mal eine Zeit gegeben, da habe ich – so würde ich es heute nennen – recht bescheuert geschrieben. Kein Satz kam ohne wenigstens einen Neologismus aus, und der wurde noch so zwischen die anderen Satzteile geschwurbelt, dass Schnelllesern bisweilen schwindelig geworden sein muss. Irgendwann wird man gesetzter; spätestens wenn man einen ordentlichen Hintergrund…
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Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein
Der eigentliche Trick dieses Buches besteht darin, dass jeder, der etwas dagegen zu sagen wagt, wie ein doofer Spielverderber aussieht, der keinen Spaß versteht. Allein diese Tatsache macht mich sauer. Denn eigentlich bin ich gut gelaunt an die Lektüre gegangen. Ich war sogar überzeugt davon: Hey, dieses Buch (ein Geschenk, Anm. DocTotte) ist genau das…
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Heiko Arntz, Gerd Haffmans (Hrsg.), Der Robert-Gernhardt-Rabe
Beim Raben Nr. 50 handelt es sich eindeutig um ein Fanprojekt. Wen die Frage nicht juckt, warum Gernhardt Falksocken trug, und wer auch sonst eher wenig Interesse an Gernhardt hat, den wird dieser Rabe nicht interessieren. Ich persönlich stehe da etwas in der Mitte. Ich kann durchaus über Gernhardt lachen, renne seinen Ideen und Gags…