Mein erster Pynchon. Anfangs war ich über die Übersetzung sehr verwundert. Sie war nicht undurchdacht, passte aber überhaupt nicht zur Handlungszeit. Irgendwann bin ich in die Sprache reingekommen und in einem Arno-Schmidt-Paralleluniversum aufgewacht. Schon der nette Wiedererkennungswert mit Topoi wie dem Venusdurchgang und den „Chainbearern“ war da wie ein Besuch in der alten Heimat. Und trotzdem – ich kann es nicht anders sagen, aber die die letzten 250 Seiten hab ich mich ganz furchtbar gelangweilt. Dementsprechend hab ich in dieser Zeit begonnen, andere Bücher parallel zu lesen. Bis ich Mason & Dixon durch hatte, hatte ich auch drei oder vier andere Bücher durch. Und die waren nicht nur 20 Seiten stark.